23.02.06

Cervantes

Auf dem Weg zu den Pinnacles.

Heute morgen schlief ich wieder einmal aus und so machte ich mich erst um 07:00 auf die Socken. Ich packte meine sieben Sachen ein. Beim Frühstück merkte ich noch, dass es die Milch nicht 3 Tage alleine im Auto aushielt und vor sich hin stinkte. Anschliessend machte ich mich auf den Weg zu Bunnings, einem der wenigen Läden in Australien, der schon um 7 auf macht, ist ja auch für Handwerker. Dort kaufte ich mir einen Satz Gewindebohrer und Schneideisen für die Kameragewinde (1/4 Zoll und 3/8 Zoll). Wieder zurück im Backpacker überbrückte ich die Zeit bis die Reception aufging mit einem Päckchen vorbereiten, muss langsam das Material zurück senden, dass ich nicht mehr brauche.

Die Fahrt nach Cervantes war wieder einmal recht friedlich, ich fuhr kaum schneller als 80 km/h und machte bei jeden Lookout einen Halt. Nur musste ich feststellen, dass die Australier jede Bodenwelle als Lookout bezeichnen und manchmal ausser Busch nichts zu sehen ist.

Hier in Cervantes angekommen machte ich mich sofort auf den Weg zum Backpackerr, wo ich ohne Probleme ein Zimmer bekam. Zudem bekam ich die Information, wann der Sonnenaufgang (05:55) und -untergang (19:07) ist, dann sollen die Pinnacles am schönsten beleuchtet sein. Die Fahrt zu den Sehenswürdigkeiten kann dann jedoch ein wenig länger dauern, da man ja nicht zu schnell unterwegs sein darf, da es viel e wilde Tiere auf der Strasse haben kann.

Nachdem ich ein paar Einkäufe getätigt habe und auch noch mein erstes Paket auf die Reise geschickt habe (per Seefracht, mal schauen wie lange dies dauert), machte ich mich auf den Weg zu den Pinnacles. Dort angekommen hatte es immer noch recht viele Leute um die Steinsäulen und ich musste immer ein wenig aufpassen dass diese mir nicht ins Bild laufem. Ich konnte schlussendlich doch wieder ein paar Fotos machen und das Licht war auch genial. Der Sonnenuntergang selber wurde durch Wolken am Horizont verdeckt, machte aber gar nichts, gab eher noch die bessere Stimmung. Generell sollten immer ein paar Wolken am Himmel sein, wäre von der Temperatur her auch ein wenig angenehmer und für die Bilder sieht es auch immer besser aus als ein monoton blauer Himmel. Die Rückfahrt verlief auch problemlos, ich sah zum Glück kein einziges Tier vor mir über die Strasse springen. Zurück im Hostel packte mich doch noch ein kleiner Hunger und ich kochte mir eine Instantsuppe.

Der restliche Abend verlief noch ganz gemütlich mit einem Gespräch mit einem Engländer und einem Amerikaner. Der Amerikaner hatte noch ganz lustige Ansichten, so erzählte er, dass 75% der Amerikaner nicht na der Küste wohnen und somit zu abgeschnitten von der restlichen Welt sind (dies sind anscheinend auch keine richtigen Amerikaner). Etwa 95% hat keinen Pass und auch das Land nie verlassen.


Die Bäume südlich von Geroldston sind deutlich durch den Wind gezeichnet.


Salzseen und Hinterland kurz vor Servantes.

Noch ein paar Bilder von den Pinnacles:


Posted by pfiff at 23.02.06 23:00
Comments

ciao pfiff
haesch immer no guet, wie ich gshen!? lauft dae charre problemlos? hoffe du gnuessisch dini taeg no un haesch aen guete heiflug! seisch aen gruess a mini lieblingsstadt perth!
seeya maese

Posted by: marcel at 25.02.06 00:41