Eine Wanderung durch den Sumpf.
Heute morgen hatte ich wieder einmal keine Eile, ich war jedoch immer noch der erste in meinem Zimmer der aus den Federn hüpfte, obwohl ich gestern Nacht der Letzte war der ins Bett ging. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit einem Restenmüesli (ich hatte noch Dörräpfel und Dörrdatteln von der Wanderung) und einem kurzen Schwatz mit einem anderen Schweizer machte ich mich auf den Weg zum Kings-Lookout. Der Start des Aufstiegs ist eigentlich gerade neben dem Hostel, was ich recht angenehm fand. Schon nach wenigen Metern war ich wieder im Sumpf und war riesig froh um meine wasserfesten Schuhe. Nach den ersten Sümpfen versperrten mir ein paar Äste, die quer über den Weg hingen, den Weg und ich musste mich mühsam durch dieses Gestrüpp durchkämpfen, der Weg wird anscheinend nicht so oft begangen. 25 Minuten nach dem ich los zog war ich beim Lookout und es bot mir eine schöne Aussicht über das Tal mit dem Grey River. Ich genoss noch ein wenig die Aussicht und das schöne Wetter bevor ich mich wieder auf den Abstieg machte. Unten angekommen waren meine Schuhe voller Dreck und so konnte ich nicht sofort wieder ins Hostel zurück gehen, so erweiterte ich meinen Spaziergang und folgte dem Hochwasserdamm bis ans Meer (Tasman Sea) wo mir eine steife Brise entgegen wehte und die Wellen an den Strand schlugen. Auf dem Rückweg ins Dorf genehmigte ich mir noch einen Kaffee und kaufte mir die restlichen Zutaten fürs Nachtessen ein (Teigwaren à la Carbonara oder wenigstens ähnlich), dazu kaufte ich mir vom lokalen Bier noch zwei verschieden Flaschen ein. Da meine Hosen alle mit Dreck verschmiert waren und ich sonst noch ein wenig Schmutzwäsche hatte entschloss ich mich die Wäsche zu machen und nebenbei endlich einmal alle meine Bilder auf DVDs brennen, so dass ich das Backup mit dem nächsten Paket nach Hause senden kann.
Die Küche.
Der Grey River.
Ein Teil des Weges.
Die Schuhe danach.
Blick zurück zu den Lookouts (links gestern, rechts heute).
Auch die Vögel geniessen die Aussicht aufs Meer.
Das Meer bei Greymouth, es war niemand im Wasser.
Hesch ja en rächte Trampelpfad benutzt, Schuhe putzen angesagt;-)die Küche sieht ja schön ordentlich aus, wie ist das eigentlich mit den Lebensmitteln, hatt da jeder ein Fach im Kühlschrank, oder wird einfach die Wahre angeschriben ?
Posted by: Pesche at 24.11.09 11:16Alles im Kühlschrank oder in den Fächern ausserhalb des Kühlschrankes muss angeschrieben sein (Name, Zimmer und Abreisedatum), sonst wird es bei der nächsten Kontrolle (meistens täglich) weggeworfen oder in den "Free Food" (Allgemeingut) gestellt. Die meisten stellen ihr Material in einem Sack verpackt in de Kühlschrank oder ins Fach.
Das war die Küche vor dem grossen Ansturm, meistens sieht es danach nicht mehr so schön aus.
Der Dreck an den Schuhen ist auf dem zweiten Teil der Wanderung schön eingetrocknet und dann ist das meiste davon abgefallen, so entfiel das grosse Schuhe putzen. :-D