Die ersten Tauchgänge im heissen Wasser.
Letzte Nacht war wieder einmal ganz ruhig für mich, ich bin hier im Viererzimmer ganz alleine und geniesse es auch ein wenig. Die Klimaanlage läuft auf Hochtouren, so dass es hier drinnen angenehm kühl ist. Während der Nacht musste ich sie sogar einmal abstellen, da es einfach zu kalt wurde.
Um sechs Uhr bin ich heute aufgestanden, nach dem üblichen ritual habe ich mein Tauchmaterial gepackt und bin in Richtung Reception gefahren, wo ich für eine weitere Nacht bezahlte. Vor der Reception wurde ich dann anschliessend abgeholt und zur Tauchbasis geführt. Es herrschte wieder einmal ein leichtes Chaos und viele Leute standen rum und ein paar wenige waren beschäftigt. Nachdem ich meine Ausrüstung auf den Anhänger verladen hatte fuhren wir zum Hafen, wo wir all unsere Pressluftflaschen aufs Boot verluden, danach kamen noch unsere Ausrüstungen und am Schluss wir. Es hatte wieder einmal zwei weitere Schweizer auf dem Boot, mit denen ich schon bald einmal ins Gespräch kam. Ich wurde mit einer Japanerin und einer Enländerin in die gleiche Gruppe eingeteilt, alle 3 mit Kameras ausgerüstet. Im Wasser fühlte ich maichc dann gleich ein bischen wohler, abwohl es dort auch 26 Grad heiss war. Unten angekommen bot sich uns ein 1-2m hohes Riff mit diversen Fischen und Pflanzen. Schon bald waren alle fleissig am fotografieren, als plötzlich eine Seeschlange auftauchte und friedlich zwischen uns durch schwamm, die Japanerin merkte es gar nicht, dass die Schlange nur einen halben Meter unter ihr war. Ich hatte wieder einmal Schwierigkeiten mit meiner Unterwasserkamera, dass Display flimmerte nur und so waren dann auch die Fotos, nach diesen Ferien wird das Ding definitiv liquidiert und ich werde dann eine richtige Unterwassserkamera kaufen. Nach 60 Minuten tauchten wir wieder auf und genossen die Oberflächenpause. Den nächsten Tauchgang machte ich nur noch mit der Engländerin alleine, es war wiederum ein verzweigtes Riff, dass 1-2m hoch war. Wir sahen ein paar Schnecken, einen Tintenfisch und noch weitere Tiere. Wieder zurück an Land wuschen wir unser Tauchmaterial aus und ich hängte es hier neben meinem Zimmer auf, es sollte warscheinlich schon bald trocken sein.
Rote Schnecke.
Röhrenwurm.