19.10.09

Cape Reinga

Märchenstunde im Bus

Diese Nacht gab ein Oesterreicher den Ton an, es steht kein Baum mehr in Neuseeland, alles ist gefällt. Irgeendwie schlief ich aber doch sehr gut, denn am morgen als mein Wecker losging waren wir zu siebt im Zimmer, irgendwie sind einfach 2 Fremde bei uns im Zimmer gewesen und haben übernachtet, nach dem Duschen waren beide verschwunden. Um 07:15 ist der grosse Abholtermin aller Cars nach Cape Reinga, vor allen Backpackern und Hostel stehen Leute und warten bis der Bus vorfährt. Ich werde schlussendlich auf den letzten Bus vertröstet, anscheinend fahren da mehrere Busse gleichzeitig in Richtung Norden. Mit Schrecken stellte ich fest, dass ich in meinem Bus beinahe der jüngste war, so ein richtiger Kadaverfrachter. Der erste Halt war in einem Wald mit Kauri-Bäumen, ein kleiner Pfad zum grössten Baum und wieder zurück, schöner Farn überall und recht wild, einfach nach 15 Minuten wieder zurück beim Bus. Nächster Halt war Kaffee- und Pinkelpause, der Dritte Halt um 11:15 schon Mittagessen. Der Chauffeur erzählte dauernd Geschichten über die Gegeend, recht interessant aber wen interessiert schon Geschichte, lieber raus und ein bischen spazieren und Fotos schiessen. Der nächste Halt war schon beim Cape Reinga, wo wir 45 Minuten beim Leuchtturm verbriingen konnten, die Küste ist wunderschön und das Meer recht turbulent wo die beiden grossen Ozeane (Tasman Sea, Pacific) zusammenkommen. Weiter ging zu den Dünen vom 90 Miles Beach wo erst einmal Sandborden angesagt ist, ich verzichtete darauf, mich konnte irgendwie mit der Vorstellung den Rest des Tages völlig sandig zu verbringen nicht so begeistern. Einen weiteren Stopp noch mitten im 90 Miles Beach, wo wir eine Insel mit einem Loch fotografierten. Schlussendlich gab es noch einen Glacehalt in derselben Beiz wie wir am morgen schon hielten und schon waren wir wieder zurück in Paihia. Die Fahrt war generell schon gut für Leute wo schlecht zu Fuss sind, ich kenne einfach diese Touren von Australien und dort waren sie bedeutend sportlicher, eventuell habe ich einfach nur den falschen Anbieter genommen, ich habe mir auf jeden Fall vorgenommen, dass ich mich nie mehr von einem Asiaten in irgend etwas beraten lasse.

Sicherungen konnte ich heute für mein Ladegerät keine finden, so habe ich nun den Bastel mit der Alufolie gemacht und der Akku ist nun am laden. Mit Isolierband habe ich das gesammte noch ein wenig zusammengeklebt, so dass nicht aus Versehen ein Teil der Alufolie mit den restlichen Teilen in Berührung kommt.


Bay of Islands, ein Foto aus dem Bus raus.


Kauribäume.


Urwald.


Die Aussichht beim Mittagessen, Steak stand auf dem Speisekarte.


Der Leuchtturm von Cape Reinga.


Das Zusammentreffen der beiden Ozeane.


Hier verschwinden die Seelen der Maories.


Die Seite des Tasmmanischen Ozeans.


Die Dünen und auch unsere Route durch den Bach mit dem Bus.


Der 90 Miles Beach in Richtung Norden.


Unser Bus am 90 Miles Beach.


Blue Belly Jelly Fish (Blaubauchqualle?), sind nicht tödlich, schmerzen aber grausam.

Posted by pfiff at 19.10.09 20:00
Comments

Kadaverfrachter dä isch guet ;-)

Posted by: Pesche at 19.10.09 13:00

...mal gut dass nicht gerade "Clean up Day" war, sonst hätte die Qualle wohl ein Tourist als vermeintliche Plastikflasche mit umgehängtem Strickzeug entsorgt :-D

Posted by: Peter at 21.10.09 19:17