22.10.09

Paihia - Whangarei

Wieder ein wenig näher bei Auckland

Als ich heute morgen das Zimmer verlies waren noch alle am schlafen, wobei es eigentlich schon bald mitten im Tag war. Ich ging mit meinem Gepäck zum Busbahnhof und wartete auf den Bus, als er dann mit ca. 10 Minuten Verspätung dann eintraf, packte ich mein Gepäck und lud es in den Bus. Ich konnte mich in der zweiten Reihe auf einen für mich reservierten Sitz setzen und genoss anschliessend die stündige Busfahrt nach Whangarei. Der Bus war nicht voll und so konnte ich mich schön ausbreiten und während der Fahrt die Gegend geniessen. In Whangarei angekommen informierte ich mich erst einmal wie ich am besten zum Hostel komme, der Weg ist anscheinend recht steil und doch noch recht weit. Ich lief ca. 50m und daann stand ein leeres Taxi am Strassenrand, ich fragte den Fahrer ob er mich zum YHA fährt und er willigte ein. Nachdem ich die Steigung der Strasse gesehen habe war ich mit meiner Investition von 8$ ins Taxi recht zufrieden, ich empfehle es auf jeden Fall jedem der in dieses Hostel will soll sich diesen kleinen Luxus gönnen. Im Hostel wurde ich sehr freundlich empfangen und ich konnte sofort mein Zimmer beziehen. Nach ein wenig Smalltalk mit der Dame von der Reception erfuhr ich, dass die Tauchbasis in Tutukaka, die zu den Poor Knights Inseln fährt einem im Hostel abholt und wieder zurück bringt, so entschloss ich mich recht kurzfristig für einen weiteren Tauchtag im Norden von Neuseeland. Die Poor Knights Islands müssen anscheinend das schönste sein was es in der Gegend zu bieten gibt, so muss ich es beinahe einmal sehen. Anschliessend war grosser Einkauf angesagt, als Hilfe für meine leicht lädierte Tauchtasche wollte ich einen Sackrolli suchen, so dass der Transport ein wenig einfacher geht, anschliessend noch ein wenig Futter, Sicherungen für mein Ladegerät und schon wieder stieg ich den Hügel zum YHA rauf. Nachdem ich alle Lebensmittel in der Küche verstaut habe wechsle ich die Sicherunng aus und machte die ersten Versuche mit laden und es funktionierte einwandfrei. Wieder runter ins Dorf ein wenig die Gegend erkundigen und natürlich immer auf der Suche nach einem Tauchshop. Als ich DiveHQ gefunden habe erkundigte ich mich nach günstigen Tauchgängen, leide habe ich den Clubabend vom Mittwoch gerade verpasst, wo sie einfach Shoredives machen, aber im Shop fand ich endlich ein ein kleines Werkzeug (O-Ring-Enfernhaken) dass ich schon lange einmal kaufen wollte und so war mein Ausflug doch noch ein Erfolg. In einem Buchladen war auch gerade noch der dritte Band von Stieg Larsson in Aktion, so bin ich nun wieder mit Lesestoff für die nächsten paar Wochen ausgerüstet. Vor meinem Aufstieg ins Hostel genehmige ich mir noch einen Kaffee und schreibe den Tagesbericht. Zum Nachtessen gab es heute Teigwaren an Buttersauce mit viel Käse und zum Dessert ein Apfelwein.

Vom Hostel hörte ich im voraus diverses, irgendwie musste es recht speziell sein. So war ich auch sehr neugierig wie es aussieht. Das Hostel ist recht klein, weiss noch gar nicht wieviele Zimmer es hat, aber ich bin im Zimmer 4, glaube kaum dass es viel mehr Zimmer hat. Die Küche und der Aufenthaltsraum ist ein Raum, mit einem Holzofen drinn, dieht auf jeden Fall recht gemütlich aus. Ich habe das Gefühl, dass das Hostel ein Einfraubetrieb ist, einfach, klein und ohne grossen Luxus, mir gefällts auf den ersten Blick. Die Aussicht aus meinem Zimmer ist genial, ich sehe über die gesammte Stadt Whangarei, die strapazen für den Aufstieg haben sich auf jeden Fall gelohnt. Ich habe ein Sechserzimmer, wie auch schoon in Paihia, nur ist es dieses mal viel geräumiger und ich kann mich ein wenig besser ausbreiten. Zudem ist das Badezimmer ausserhalb des Zimmers und so kann ich in aller Ruhe, ohne schlechtes Gewissen, in den frühen Morgenstunden eine Dusche geniessen ohne dass ich alle anderen aufwecke. Die Besitzerin des Hostels (ich nehme es jetzt einfach einmal an dass sie die Besitzein ist) ist recht freundlich, ich erzählte ihr von meinen Plänen in den nächsten Tagen und sagte auch gleich, falls sie von anderen Mitbewohnern hört, dass jemand am Samstag in die Glühwürmchenhöhle will (gratis aber natürlich ohne Führung) soll sie es mir sagen, so dass ich nicht alleine dort hin muss. Sie meldete sich gerade selber und sagte mir, das sie eventuell selber mitkommt, da sie schon seit Ewigkeiten nicht mehr dort gewesen ist. Auf jeden Fall habe ich meinen Aufenthalt in Whangarei bereits um eine Nacht verlängert und wahrscheinlich werde ich noch einen zusätzlichen Tag hier sein, da es anscheinend noch eine schöne Wanderung (ca. 5h) zu den Wasserfällen gibt.

Whangarei selber ist bestimmt keine Touristenstadt aber dafür ist es ein Traum für mich waas die Läden betrifft, es hat diverse Werkzeugläden, Elektronikläden, Schiffszubehörläden (jenstes Material zum Basteln) und sonst ist es recht Handwerklich orientiert, zudem endlich wieder Supermärkte wo ich anständiges Essen bekomme und nicht nur diese Chinesen-/Inder-Läden wo recht teuer sind und nur die Hälfte haben, natürlich ausser Reis und Nudeln. Im Dick Smith kaufte ich mir bereits Sicherungen, und im Hardware Warehouse habe ich bereits einen Rolli mit grossen Rädern gesehen (30$). Natürlich sind auch die Buchläden wichtig, bereits 2 Stück habe ich gefunden mit einer recht guten Auswahl an Büchern. Bestimmt werde ich auch wieder einmal einen schön fettigen Burger im McDonalds geniessen.


Wieder einmal ein Bild von meinem Gepäck.


Die Aussicht aus meinem Zimmer.


Die steile Abkürzung rauf zum Hostel.


Der Aufenthaltsraum.


Die Küche.


Das Hostel von aussen, das schräg gestellte Fenster gehört zu meinem Zimmer.

Posted by pfiff at 22.10.09 08:32
Comments

Sieht ja recht gemütlich aus Dein neues Zuhause.
Gruss Pesche

Posted by: Pesche at 22.10.09 17:42