21.10.09

Ruhetag

Wieder einmal einen Tag ausruhen

Der heuteige Tag startete mit Panik, irgendwann mitten in der Nacht bin ich verwacht un mir ist eingefallen, dass ich ja noch den Wecker aktiviert habe und ja eigentlich ausschlafen wollte. Das war aber nicht das schlimmste sondern dass ich nicht mehr wusste wo ich mein Telefon (Wecker) deponiert habe und ich ja nicht umbedingt wollte dass das gesammte Zimmer aufwacht wenn ich auf der Suche nach meinem läutenden Natel bin. Das war nicht alles, da ich mein Tauchmaterial draussen an der Wäscheleine hatte, hatte ich ja auch keine Lampe im Zimmer zum suchen, so tastete ich erst einmal alles ein wenig ab, wurde aber nicht fündig. Schlussendlich entschloss ich mich im Pijama zur Wascheleine zu gehen und holte mir die Lampe, zurück im Zimmer fand ich sofort mein Natel und schaltete es aus.
Nach dem Morgenessen machte ich mich sofort hinter die Reperatur meines Trockentauchanzuges (siehe andere Bericht von heute), anschliessend musste ich eine Ewigkeit warten bis der Leim an meinen Fingern eingetrocknet war, so dass ich wieder irgendetwas unternehmen konnte. Ich wusch mir diverse male die Hände, aber der Leim kam einfach nicht weg, ich hoffe nun einfach dass er sich in den nächsten Tagen von den Fingern löst.
Weiter stand wieder einmal Wäsche auf dem Programm, währenddessen reservierte ich mein nächstes Hostel in Whangarei und beendete mein Buch von John Grisham. Am Nachmittag ging es weiter mit einem Spaziergang wo ich erst einmal den Bus nach Whangarei buchte und mich anschliessend vor die Bibliothek setze und mich ins öffentliche Internet einklinkte. Zurück im Hostel genoss ich ein Riesenmenu (Quicklunch mit Apfel und Banane) zum Nachtessen, nachdem ich meine sieben Sachen zusammengeräumt habe und mein Tauchgepäck wieder gepackt habe (die Tasche mit dem Tauchgepäck wird wahrscheinlich die Reise zurück in die Schweiz nicht machen, die fällt vorher auseinander (Falls jemand also eine andere Tauchtasche testen will, einfach vorbeibringen, falls sie zwei Monate reisen übersteht bekommt sie den unbezahlbaren Stempel "Pfiff profed" aufgedrückt). Sonst ist es nun nicht mehr so schlimm, da das Gewichtsproblem der Tasche gegen das Ende der Reise immer weniger zählt, da ich im Notfall diverses Material mit der Post zurücksenden kann und nicht alles in den Flieger nehmen muss, zudem hoffe ich, dass das Uebergepäck zwischen Neuseeland und Australien nicht mehr so teuer ist.
Morgen geht es also um 08:30 weiter mit dem Bus nach Whangarei, die Fahrt dauert ca. 1 Stunde und dort werde ich auch wieder im YHA übernachten, anscheinend ein recht kleines und muss anscheinend ein wenig speziell ist, ich werde es dann sehen.

Ein kleiner Nachtrag zum Tauchgang von gestern, heute morgen hat mir der Besitzer des Hostel gesagt, dass Dusty, mein Diveguide von gestern, ein ehemaliger neuseeländischer Marinetaucher ist... meine Ansichten der Marinetaucher nun recht gesunken, wirbelte er doch während dem ganzen Tauchgang im Wrack immer Staub auf (Seepferdchenstiel, aber recht extrem). Zudem hatte er ein rechtes Tempo drauf, Tauchen war für ihn eher etwas sportliches als etwas geniesserisches, wahrscheinlich hatte er noch nie eine Kamera auf einen Tauchgang dabei. Ich weiss, ist ein wenig böse, muss ja auch nicht so ernst genommen werden.

Posted by pfiff at 21.10.09 18:00
Comments

Vielleicht hat sich Dusty in seiner aktiven Dienstzeit als Seepferdchen verkleidet angepirscht und nun kriegt er die Schwimmlage nicht mehr los :-D

Posted by: Bea at 22.10.09 13:37