Küste und ein Leuchturm
Nach einem kleinen Frühstück machte ich mich schon wieder auf den Weg in Richtung Port Fairie. Schon kurz nach Port Campbell (wahrscheinlich gehörte es sogar noch dazu) war der erste braune Wegweiser mit dem Hinweis auf etwas turistisches. Ich hielt an und folgte dem angegebenen Pfad, so konnte ich noch einen letzten Blick auf Port Campbell werfen. Alle paar Kilometer war wieder ein solcher Wegweiser, wo man auf eine Sehenswürdigkeit hingewiesen wird, in diesem Teil des Landes hauptsächlich die Küste. Bei manchen Wegweiser dachte ich wirklich, soll ich nun einfach verbeifahren aber schlussendlich packte mich der gwunder doch immer. Oft war es wirklich nur die Küste aber manchmal konnte es schon recht schön sein, wenn die Wellen durch die Schluchten und Bogen tosten.
Irgendwann war ich aber doch noch froh als all die Wegweiser ein wenig aufhörten und ich endlich ein paar Kilometer am Stuck fahren konnte. Ich war schon bald einmal in Port Fairie und entschied mich kurzfristig einfach weiter zu fahren. Schlussendlich landete ich in Portland, einer kleinen Industriestadt am Meer. Im Lonely Planet fand ich ein Backpacker (Bellevue) welches ich aufsuchte und nun als einziger Gast da bin, ein echter genuss nach dem Rummel der letzten beiden Tage. Das Hostel wird von einem alten Ehepaar geführt, dass einfach ihren alten Wohnwagen ausmieten. Es befindet sich ca. 5 km ausserhalb der Stadt und ist somit ganz ruhig. Hier angekommen machte ich erst einmal einen Ausflug ins Dorf und verpflegte mich, anschliessend fuhr ich noch zu einem Leuchtturm, den ich ein paarmal fotografierte. Nun sitze ich gemütlich im Wonwagen und schreibe meinen Bericht, es ist noch nicht 19:00 und ich bin schon im Pyjama, sieht ganz nach einem Leseabend aus.
Im Dorf kaufte ich mir noch die letzten beiden Bände von Dan Brown, hoffe dass ich noch alle vor meiner Heimreise lesen kann:
- Angels and Demons
- The Da Vinci Code
- Digital Fortress
- Deception Point
Morgen ist die Reise bis nach Robe vorgesehen, dann wechsle ich wieder einmal den Staat und somit auch die Zeitzone. So wird ab morgen meine Zeitverschiebung zur Schweiz nur noch 9.5 Stunden betragen (keine Schreibfehler, hier wird die Zeit wirklich nur um eine halbe Stunde verschoben).
The Arch.
Der Strand bei "The London Bridge".
The Bay of Islands.
Windkraftanlage nach Port Fairie.
Der Leuchtturm von Portland.
War nicht schnell genug mit der Kamera, aber die Schlange lag mitten auf der Strasse.
Mein jetziges Zuhause...
Hei hüt häsch es paar lässigi Bilder gmacht.
Schön zyt.
Mami + Papi