08.02.06

Albany (3.Tag)

Porongurup Nationalpark

Heute morgen habe ich wieder einmal ausgeschlafen und bin erst um 06:30 aufgestanden. Nach dem üblichen Morgenritual packte ich alles zusammen für meinen heutigen Wandertag. Schon bald war ich auf dem Weg nach Mt Barker, der nächsten grösseren Ortschaft neben dem Porongurup Nationalpark. Schon bald sah ich die ersten braunen Schilder mit den Hinweisen zu den Wanderungen.

Beim Eingang des Nationalpark bezahlte ich die Parkgebühr und machte mich auf den Weg zum Parkplatz. Nachdem ich die Karten studiert habe machte ich mich auf den Weg, zuerst den Nancy Peak Circuit, einer Wanderung die 5.5km lang ist und mit einer Zeit von 2-3 Stunden angegeben wird. Zuerst ging es recht bergauf bis ich bei einem errsten Abzweiger ankam, der mich auf einen ersten, unbenannten Aussichtspunk führte. Wieder zurück auf dem regulären Wanderweg marschierte ich weiter zum Hayward Peak, einer kleinen Bergspitze mit einer schönen Aussicht auf das flache Land rund um den Nationalpark, in der Ferne sah ich noch den Stirling Range Nationalpark (viel grösser und bekannter). Weiter ging es zum Nancy Peak, dieser Gipfel war eher flach und mit viel Busch bewachsen, somit war die Aussicht nicht so gut. Bei Morgans View angekommen sah ich einmal noch auf einen, mir bis jetzt verdeckten Tail der Ebene. Kurz danach traf ich noch auf 3 Park Ranger, die mit einer Motorsense den Wanderweg wieder ein wenig freischnitten. Nach einem steilen Abstieg kam ich auf einem Sattel an, dort hatte ich die Auswahl für einen weiteren Gipfel oder den Weg zurück zum Parkplatz.

Ich entschied mich für den Devils Slide Summit, nur 740m weit entfernt, dafür mit ein paar Höhenmetern (1 Stunde Wanderzeit wurde angegeben). Nach einem steilen Aufstieg, bei dem ich manchmal auch noch den Weg suchen musste, wurde ich mit einer schönen Aussicht beglückt. Auf dem höchsten Punkt machte ich dann auch Mittagsrast und genoss ein wenig die Aussicht. Nach einer Fotosession machte ich mich wieder auf den Abstieg, der bedeutend einfacher war als der Aufstieg. Beim Pass zurück machte ich mich direkt auf den Weg zum Parkplatz (800m, 1/2 Stunde). Insgesammt hatte ich für die gesammte Wanderung 3 Stunden.

Das nächste Ziel war der Castle Rock und Balancing Rock, beim Parkplatz angekommen machte ich mich sofort auf den Weg (3km, 2 Stunden). Als ich mich durch den Buscch zum Ziel gekämpft hatte sah ich den Balancing Rock, einem Stein (6.4m hoch, 16m Umfang, 186t schwer, steht auf einer Fläche von 1.21m2) der jederzeit zu fallen scheint. Der Aufstieg zum Castle Rock erwies sich noch als recht schwierig, irgend wie komisch für Australien, da sonst überall die Wege recht gut ausgebaut sind. Zuerst musste ich über einen Felsen klettern, anschliessend einen anderen Felsen überwinden, indem ich mich mit dem Rücken am einen Felsen anlehnte und mit am gengenüberligenden Felsen mit den Füssen hochschuf. Anschliessend noch eine Leiter hoch und schon war ich zuoberst auf dem Castle Rock. Wiederum ein paar Fotos und dann machte ich mich wieder auf den Abstieg, ich schaute nochmals, ob dies wirklich der einzige Weg auf den Stein war und so wie es schien habe ich den richtigen Weg genommen. Auf dem Weg zurück zum Parkplatz begegnete ich noch ein paar weiteren Wanderen, denen ich aber gleich ansah, dass die den Castle Rock bestimmt nicht bezwingen werden.

In Albany zurück machte ich noch einkäufe und as noch etwas, heute werde ich bestimmt früh ins Bett gehen und kein Problem mit schlafen haben. Das Wetter war heute zum Wandern auch ideal, der Himmel war bedeckt und es blies ein schön kühler Wind, ich kam trotzdem recht ins schwitzen.


Devils Slide Summit.


Nancy Peak.


Die Landschaft rund um den Nationalpark.


Die erste Hürde zum Castle Rock.

Die Leiter im Hintergrund muss erreicht werden.

Das Ziel, der Castle Rock.


Er bewegt sich nicht...

Posted by pfiff at 08.02.06 19:56
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