Kreuz und Quer durchs Wrack.
Gestern abend spendierte uns das Hostel noch ein Barbeque, es gab für alle Würste, Salat und Toast. Anschliessend gbs noch Schokoladenkuchen, den eine Gästin backte. Ein Teil der Leute sass anschliessend noch ein ganzes Weilchen draussen und plauderte über alles mögliche, am Schluss waren wir nur noch zu Dritt und hatten unseren Spass.
Heute morgen musste ich wieder um 08:00 beim Pier sein und mich für den Tauchgang bereit machen. Es wurde, wie vorgesehen, die HMAS Perth angesteuert, einem alten Schiff der australischen Marine, dass wegen zu hohem Treibstoffverbrauch aus dem Dienst genommen wurde und hier vor Albany verenkt. Das Schiff ist über 130m lang, hat ein paar Kanonen noch montiert und überall Löcher für die Taucher. Es liegt auf ca. 35m Tiefe und der Mast schaut oben immer noch zum Wasser raus. Am Mast sind auch noch ein paar Solarzellen und ein Windrad befestigt, dass die beiden Webkameras mit Energie versorgt und anschliessend die Bilder an die Küste übermittelt. Ich wurde mit einem Melbourner eingeteilt, der schon tonnenweise tiefe Tauchgänge hatte. So sprangen wir, am Ziel angekommen, schon bald einmal ins Wasser. Beim ersten Tauchgang erkundigten wir erst mal das Heck des Schiffes, schon bald ging es in den Rumpf rein und wir schwammen durch die Gänge. Im Schiff selber hatte es noch nicht viel bewuchs aber es war wie in Tasmanien beim Höhlentauchen, man stiess nach jeder Biegung wieder auf neue Sachen (WC's ...). Im oberen Beriech des Mastes hatte es dann auch ein wenig bewuchs und aus allen möglichen Löchern schauten Blenny's raus, ein optimaler Ort für den Safety Stop.
Nach einer Stunde Oberflächenpause ging es dann zum zweiten Tauchgang, dieses Mal war der Bug vorgesehen, da dieser ein bischen erhöht war. Wiederum schwammen wir durch diverse Gänge und schon bald zeigte der Computer Deko (1.TG 35m, 2.TG 31m) an und so machten wir uns auf den Aufstieg. Wieder schwammen wir um den Mast und machten ein paar Fotos der dortigen Lebewesen. Zurück beim Pier machte ich noch mit 2 Deutschen auf einen weiteren Tauchgang am Montag in Busselton ab (Pier).
Den Rest des Tages verbrachte ich noch mit sehenswürdigkeiten anschauen, zuerst die Natural Bridge und den Gab, danach die Blowholes. Natürlich darfte ein Lookout nicht fehlen und so machte ich mich auf den Weg zum Stony Hill, wo ich einen guten Ueberblick über die Küste hatte. Auf dem Rückweg ins Hostel machte ich noch einen Abstecher zu einer Windfarm, ich finde die riesen Windräder zur Stromerzeugung immer noch faszinierend.
Natural Bridge.
Küste vom Stony Hill aus gesehen.
Mistaken Island, ein Strandtauchgang. Es kann um die gesammte Insel getaucht werden und dauert in etwa 2 Stunden.
Windfarm.
Der Kapitänssessel.
Auf dem Deck.
Die Webkamera.
Blenny.
Geschützrechner.