Haie, Schiltkröten und Schnecken
Der heutige Tauchgang war genial und absolut friedlich... Aber erst einmal von vorne. Um 06:00 war wieder einmal tagwache, ich machte mich bereit zum tauchen und fuhr anschliessend zum Tauchshop. Dort erfuhr ich, dass wir heute nur zu Dritt sind und erst noch das grosse Boot nehmen. Dieses Boot war nun eine zeitlang in der Werkstatt, da der Motor ausgefallen war und heute wird die Jungfernfahrt gemacht. Das Boot ist eigentlich für ca. 35 Taucher ausgelegt, wir waren 3 Kunden, 2 Divemaster in Ausbildung, 2 Instruktoren und natürlich der Kapitän.
Der erste Tauchgang war bei Gullivers, 14m tief mit diveresen Einschnitten im Boden. Schon bald sahen wir den ersten Weissspitzen Riffhai und kurz darauf noch eine Schiltkröte. Zwischendurch noch ein paar Röhrenwürmer (Christmas Trees) und diverse Schnecken in allen Farben. Zum Abschluss des Tauchgangs gab es dann noch eine schlafende Schiltkröte zu fotografieren.
Der zweite Tauchgang war beim Blizzard Ridge, war ich bereits gestern. Kurz nach dem Abtauchen sahen wir einen grossen Ammenhai, anscheinend recht selten in diesen Gewässern (mein Buddy, der seit 8 Jahren hier taucht, hat ihn zum ersten mal gesehen). Nach diversen Schnecken und Moränen waren wir dann wieder an Bord und genossen die Rückfahrt zur Marina.
Im Tauchshop angekommen wuschen wir unser Material und anschliessend schauten wir alle meine Fotos an. Der Ammenhai war drauf, zwar nicht ganz scharf aber als Beweis genug. Zudem habe ich noch eine blaue Schnecke fotografiert, die anscheinend auch nicht ganz üblich ist in der Gegend. Eine Frau vom Tauchshop hat dann gesagt, dass man dieses Bild eigentlich an einem Schneckenforscher senden sollte. Ich brannte anschliessend eine CD meiner Bilder und übergab diese dem einen Instruktor (meinem Dive Buddy).
Nun endlich die Bilder:
Schnecke
Die grosse unbekannte blaue Schnecke.
Christmas Trees (Röhrenwürmer).
Schildkröte.
Schlafende Schildkröte.
Rote Schnecke.
Koralle von Nahem.
Wieder eine Schnecke.
Tintenfisch.
Kleine Moräne.
Die hochgeheimen Antennenanlagen der Amerikaner, der höchste Masat ist ca. 380m hoch. Die Frequenzen sind extrem tief, sehr wahrscheinlich zur Kommuniktion mit UBooten.