Wainui - Whariwharangi Hut - Separation Point - Totaranui - Awaroa Hut (18.5km, ca. 6 Stunden)
Um 06:30 werde ich vor dem YHA in Nelson vom Bus abgeholt und wir gingen mit dem Bus auf Tour um auch noch die restlichen Backpacker abzuklappern, natürlich hatte es wieder einmal diverse die zu spät kamen, ich wäre da schon weiter gefahren und hätte diese Langschläfer einfach liegen gelassen. Im Busdepot musste ich dann auf den grossen Bus umsteigen, wo es dann nach Motueka weiter ging, dort wieder umsteigen auf einen kleinen Bus wo wir über Takaka nach Wainui Carpark fuhren. Dort angekommen waren wir nur noch zu zweit im Bus, Blondine (eine Französin aus Lion mit schwarzem Haar) und ich, so hatte sicch unsere Wandergruppe für die nächsten 3 Tage bereits gebildet, da sie auch gerade in denselben Hütten übernachtete. Eigentlich wollte sie am ersten Tag nur 2 Stunden wandern, aber als ich sagte, dass auf der längeren Tour Seehunde zu sehen sind entscheid sie sich auch für die 6 Stunden mit mir zu wandern.
Über einen Hügel ging es zur Whariwhangari Hütte (5.5km), wo wir die erste grössere Pause einlegten und ich mein erstes Sandwhich ass. Der gesammte Weg führt meistens durch Farnwälder entlang der Küste, meistens war er nur so breit, dass wir nur hintereinander gehen konnten. Anschliessend machten wir uns weiter auf den Weg in Richtung Separation Point, dem nördlichsten Punkt des Abel Tasman Nationalparks, dort konnten wir ganz für uns die Seehunde beobachten und natürlich machte ich wieder einmal tonnenweise Aufnahmen. Zum Teil konnten wir ganz nahe an die Tiere ran, mir war es gar nicht mehr wohl dabei, da diese Tiere recht scharfe Zähne haben und trotz ihrem recht plumpen Körperbau recht schnell sich bewegen können. Nach einer Ewigkeit machten wir uns dann auf den Abstieg nach Totaranui, wo wir wieder ein paar Leuten begegneten, wahrscheinlich einfach aus dem Grund da sich dort ein Parkplatz befand und sich die meisten auf diese Weise den Nationalpark anschauten.
Nun waren nur noch die letzten 5.5km der heutigen Tagesetappe bis zur Awaroa Hütte angesagt, wir mussten uns nicht beeilen, da die letzten 20 Minuten nur bei Ebbe (plus/minus 2 Stunden) begangen werden konnten und wir so genau zum Anfang des Zeitschlitzes am Anfang der Passage ankamen. Wir zogen unsere Schuhe aus und beobachteten die Leute die uns entgegen durch das Wasser wateten, die einen waren erschreckend Tief im Wasser. Dennoch liefen wir vorsichtig über den mit Muscheln und vereinzelten Krebsen bedeckten sand in Richtung Hütte, schon bald merkten wir dass die Untiefen nicht auf dem direkte Weg lagen und wir mussten ein wenig in Richtung Westen ausholen und so kamen wir mit maximal knietiefem Wasser auf der anderen Seite bei der Hütte an.
Die Hütte war recht einfach eingerichtet, ein Aufenthaltsraum, 3 Schlafräume und einer Veranda. Sie ist wunderschön direkt an der Bucht gelegen (zur der Zeit war wegen der Ebbe kein Wasser vorhanden) und völlig weg von jeglicher Zivilisation. Nur etwa ein Drittel der Betten war belegt und so konnten wir und schön breit machen und den Abend geniessen, irgenwann kam dann noch der Hüttenwart vorbei und kontrollierte ob auch alle eine Übernachtung reserviert und bezahlt hatten. Da es kein Licht in der Hütte hatte waren bald nur nboch vereinzelte mit der Taschenlampe am lesen oder Karten spielen, aber schon bald lagen alle im Bett und schliefen da am nächsten Tag die Weckzeit mit den Gezeiten des Meeres bestimmt war, liegt doch die Hütte genau zwischen zwei Buchten die nur bei Ebbe passiert werden können.
Auf der Fahrt zum Abel Tasman Nationalpark.
Whariwharangi Hütte.
Menschenleere Strände (Whariwharangi Bay).
Der Weg zum Separation Point, ausnahmsweise einmal ohne Farnbäume.
Seehunde beim Spielen (Separation Point).
Vogel beim reinigen.
Ein Seehund ganz nah... war mir beinahe schon win wenig zu nahe.
Der Weg führte immer wieder dem goldenen Strand entlang...
... nur Vögel stellen sich uns in den Weg ...
... oder beobachten uns ein wenig.
Zwischen den Stränden immer wieder über die Hügel zum nächsten Stran, was jedoch immer wieder wunderschöne Blicke auf den zurückgelegten Strand erlaubt.
Kleinere Strände werden manchmal auch ausgelassen, nur ein Blick durch die Felsen.
Natürlich sind auch manchmal Blumen zu sehen, jedoch meistens ist alles einfach grün.
Normalerweise sah der Weg so aus, schön im Schatten unter den Farnen und sonstigen Gebüschen und Bäumen.
Die Low Tide (Ebbe) Passage zur Awaroa Hütte.
Zwischendurch war es auch ein wenig tiefer (meine Reisebegleiterin während den 3 Tagen).
Die Awaroa Hütte, schön am Ufer gelegen und dahinter nur noch Busch.
Da kommt ja Robinson viling auf wenn man diese Bilder sieht
Gruss Pesche
Posted by: Pesche at 22.11.09 07:26Hoi pfiff mutiersch du in Neuseeland zum Wanderer? Was mich ich noch äm läse fu dim super Bricht no wunder gno mit welerä Sproch du dich mit däm französische Freulein unterhalte häsch?
Wenn ich niergends zum Tauche chume mues ich halt e chli go wandere.
Uf änglisch und wenn mir s'Wort nöd gwüsst hend halt uf französisch.