Awaroa Hut - Onetahuti Beach - Bark Bay Hut - Anchorage Hut (21km, ca. 7 Stunden)
Um 05:30 ging bei den meisten der Wecker los und alle machten verschlafen ihr Frühstück. Mitlerweile hatte ich mit einem Deutsch-Neuseeländischen Pärchen eine Art gemeinsamer Gaskocher, da sie die falsche Gaspatrone zu ihrem Kocher dabei hatten und sie beim Versuch diese Patrone doch zu benutzen den Verschliessmechanismus der Patrone kaputt machten und so die Gaskartusche nur noch mit meinem aufgesetzten Kocher transportiert werden konnte, konnte ich das Gas mitbenutzen und sie brauchten einfach meinen Kocher. Sie waren schlussendlich unsere erweiterte Wandergruppe von nun 4 Personen (zur Sommerzeit müssen die Gruppen anscheinend um ein mehrfaches grösser sein) die es in Richtung Süden zog.
Um 07:30 zogen wir los, da wir die nächste Passage wenn möglich vor 09:00 nehmen wollten und der Weg dort hin mit 2 Stunden angegeben wurde. Da wir gut in der Zeit lagen konnten wir die Passage sogar mit angezogenen Schuhen passieren, was wir nätürlich genossen nach dem Muschelweg vom vorherigen Tag. Weiter ging die Route immer wieder den goldfarbenen (irgend ein Eisenerz verwandelt den sonst weissen Sand in eine rötliche Farbe) Stränden entlang, zwischen den Stränden ging es meistens über einen kleinen Bergpfad zum nächsten Strand, eine richtige Achterbahn und dementsprechend auch recht ermüdend, je weiter wir in den Süden kamen umso mehr Leute hatte es, die meisten kamen uns entgegen und machten die Wanderung in Richtung Norden. Bei der Bark Bay Hut assen wir unser Mittagessen und machten es uns noch ein Weilchen auf der Bank gemütlich.
Weiter ging es über diverse Hügel in Richtung Anchorage, wo wir recht früh ankamen und somit die Passage durch daas Wasser noch nicht möglich war, so entschlossen wir uns den High Tide (Hochwasser) Weg zu nehmen, was eine Stunde länger dauert als die Abkürzung durchs Wasser, am Schluss hatte es sogar noch ein riesige Steigung, die wir schlussendlich auch wieder runter mussten, ich spührte bereits dass sich bei mir die ersten Blatern an den Füssen bildeten, ensprechend froh war ich als wir bei der Anchorage Hütte ankamen.
Heute genoss ich eine Dusche, mit meinen Getränkeflaschen leerte ich mir Wasser über den Kopf und hatte so endlich wieder einmal ein wenig ein sauberes Gefühl. Diese Hütte war voll ausgebucht für die Nacht, unter anderem hatte es auch noch 3 Schweizer aus dem Berner Oberland mit dehnen ich schlussendlich den ganzen Abend (wiederum waren die meiisten um 21:00 im Bett) verbrachte und plauderte.
Morgens um 06:00 bot sich eine schöne Stimmung vor der Awaroa Hütte.
Einen letzten Blick zurück in den Gemeinschaftsraum und los ging die 2. Etappe.
Ein Boot wartet auf die nächste Flut.
Einen Blick zurück zur gestrigen Low-Tide-Passage.
Die heutige erste Low-Tide-Passage war problemlos zu bewältigen (Onetahuti Beach)...
... nur ein kleiner Bach stellte sich uns in den Weg.
Immer wieder Vögel die uns bei der Wanderung beobachten...
... und weiter geht es dem Strand entlang in Richtung Süden.
Die High Tide Strecke bei Bark Bay bietet immer wieder schöne Blicke den Bach hinunter in Richtung Meer.
Natürlich kennen die Segler auch diese Strände.
Eine Blume die immer wieder im Sand der Dünen anzutreffen ist.
Immer wieder hat es kleine Inseln vor der Küste die nur unter strengen Vorschriften betreten werden dürfen, damit keine feindlichen Tiere und Pflanzen sich ansiedeln können. Meistens sind es wahre Vogelparadiese, die Vögel können sich ohne die unnatürlichen Feinde problemlos verbreiten.
Kanutouren sind in den schönen Buchten immer wieder sehr beliebt.
Der Blick runter nach Anchorage, wir sind zu früh und so können wir die Abkürzung quer durch die Bucht nicht nehmen.
Das Wasser ist wirklich zu tief... eine Stunde mehr Wandern ist angesagt.
Die Landschaft ist wunderschön, nur sind die anschliessenden Hügel nach einem langen Wandertag sehr ermüdend.
Die Hütte bei Anchorage ...
... direkt am Strand.