Der Sackrolli hat die Fahrt nicht überlebt.
Wieder war ich einmal mehr der erste der aus dem Bett stieg, es war aber auch schon um 05:30. Nach einer Dusche schleppte ich alles aus dem Zimmer und im Aufenthalttsraum packte ich alles feinsäuberlich zusammen. Nach dem Morgenessen hatte ich sogar noch ein wenig Zeit übrig, was ich schnell zum checken der eMails brauchte. Das Wetter war erstaunlicherweise recht gut, obwohl Regen angekündigt war, die Berge waren in Wolken gehüllt und ich zweifelte ein wenig am Entscheid schon weiter zu Reisen. Als der Bus kam verstaute ich all mein Material darin und suchte mir einen schönen Sitzplatz am Fenster aus, wie meistens war der Bus halb leer und somit konnte sich jeder gut ausbreiten, im Magicbus, der in etwa zur gleichen Zeit abfuhr sah alles ganz anderst aus. Die Fahrt ging zuerst in Richtung Küste, der wir auch ein Weilchen nachfuhren, anschliessend ging es einem breiten Fluss nach ins Landesinnere und schon bald war der Wald verschwunden, ist doch die Baumgrenze in dieser Gegend bei ca. 1000m (1800m-2000m in der Schweiz). Auf der Ostseite des Gebirges setze dann ein starker Wind ein und es regnete immer wieder leicht zwischendurch. Der Bus stoppte an diversen Stellen, so konnten wir zwischendurch einen Kaffee trinken oder schnell ein paar Fotos von der Gegend schiessen. In Wanak angekommen stellte ich mit Schrecken fest das ein Rad an meinem Sackrolli gebrochen ist und ich die Tasche nicht mehr einfach hinter mir herziehnen konnte sondern wieder der alte Krampf mit ziehen und halb schleppen hatte. Im YHA konnte ich wieder mein Zimmer beziehen und machte mich sofort auf den Weg ins Zentrum, das Wetter war wieder trocken und die Sonne schien, jedoch tropfe es immer wieder leicht zwischendurch. Ich suchte nach einem Laden der Ersatzräder verkauft oder gerade einen neuen Sackrolli, leider bin ich hier in einem rechten Touristenort gelandet und solche Dinger sind nur schwer erhältlich. Nachdem ich eingekauft hatte und wieder zurück im Hostel war fing es schon bald an zu regnen und hörte auch nicht mehr auf, das störte mich aber nicht gross da ich sowieso nicht mehr nach draussen wollte und so nun gut den Abend mit Gschwelti und einem saueren Most geniessen kann.
Die wolkenbehangenen Bergspitzen von Franz Josef.
Hunderte, wenn nicht Tausende von Steinmanndlis säumten die Küstenstrasse kurz vor Haast.
Ein letzter Blick auf die Westküste bevor es ins Landesinnere geht.
Wieder einmal ein Wasserfall.
Lake Hawea, kurz vor Wanaka.
YHA Wanaka, meine UNterkunft für die nächsten 2 Nächte.
Die Aussicht am Strand von Lake Wanaka, dieselbe Aussicht habe ich auch im Hostel wenn ich im Aufenthaltsraum bin.
Vor dem Hostel, kurz bevor der Regen einsetzte.