31.12.09

Xbase

Unterkunft gewechselt.

Wieder war ich recht früh wach und genoss mein grosses Früchte-Frühstück. Anschliessend packte ich all mein Material zusammen und checkte aus. Eigentlich wollte ich nur kurz meine Mails überprüfen, dach dann startete ein Gespräch mit 2 deutschen Frauen und schon war der Morgen vorüber. Ich nahm alle meine sieben Sachen und ging rüber zum Base-Backpackers, nur ein paar Meter in Richtung Süden und checkte ein. Das Zimmer ist sauber, auch die Waschräume und die Küche, doch bin ich froh dass ich bis jetzt meistens in den YHA übernachtete, sind doch die Gäste ganz anderst und die Stimmung viel ruhiger, ich kann mir gut vorstellen das es heute Abend ein wenig lauter werden könnte, eventuell bin ich ja schon zum Zimmer raus bis die Letzten zurück kommen, fährt doch mein Shuttlebus zur Fähre bereits um 07:00 ab. Den Rest des Tages verbrachte ich noch ein wenig in der Stadt, natürlich mit dem einen und annderen Kaffee und ein paar Seiten in meinem Buch. Gekocht wird heute nicht, da mir die Küche im Base zu klein ist und ich nicht noch gross Material einkaufen will. Zudem ist bereits alles für die morgige Reise gepackt, so dass ich nur noch alles packen muss und mich auf den Weg zur Fähre machen muss, Frühstück wird es dann bei oder auf der Fähre geben, vermute ja nicht dass die Fähre morgen früh überfüllt sein wird.
Auf den Strassen sieht man schon die ersten besoffenen Leute, da bin ich gerade froh, dass über mir im Bett eine eher zierliche Asiatin eingezogen ist, hoffe ja nicht dass sie allzuviel festet. Den Rest des Zimmers habe ich noch nicht gesehen. Beim Nachtessen im McDonald bin ich wieder einmal auf alte Bekannte vom Anfang meiner Zeit in Neuseeland getroffen, zwei Deutsche denen ich in Whitianga begegnet bin. So wie es scheint sind wieder einmal alle für den Sylvester nach Wellington gekommen, da die beiden keine Unterkunft mehr gefunden haben und nun die ganze Nacht durchfesten müssen.

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30.12.09

Mount Victoria

Strahlend blauer Himmel.

Nach meinem Morgenkaffee im Starbucks, wo ich noch ein wenig in meinem Buch las und anschliessend noch eine ganze Weile mit einem ehemaligen Zimmerbewohner plauderte, machte ich mich auf den Weg zum Bus auf den Mount Victoria. Bei meinem ersten Besuch in Wellington war ich ja schon einmal dort aber weil es so schön war kann ich es ja auch ein zweites mal machen. Ich hatte zwar in Erinnerung, dass der Bus nur 1.50 NZ$ war aber dieses mal verlangte der Buschauffeur 3 NZ$, keine Ahnung ob ich das letzte mal Wochenendrabatt bekam oder ob nun die Sommerpreise gelten (in der Hauptsaison ist alles teurer) oder ob ich einfach zuwenig bezahlt hatte. Die Aussicht war wieder wunderschön über das gesammte Stadtgebiet, nur dieses mal kam ein Car nach dem anderen vorgefahren und dementsprechend viele Leute hatte es auf dem Aussichtspunkt. Nach einer kleinen Weile machte ich mich an den Abstieg, dieses mal hatte ich das Gefühl das ich im Nu unten war. So genoss ich noch ein wenig das Stadtleben und als der kühle Wind aufkam genoss ich nochmals einen Kaffee im Starbucks, schrieb meinen Bericht und las die NZZ, die ich zwischendurch einmal runter geladen hatte (in letzter Zeit sind die Ausgaben wirklich in einer vernünftigen Grösse, so zwischen ca. 6 und 35 MB, anscheinend haben meine Reklamationsmails gewirkt oder dann sind sie selber darauf gekommen).


Die Aussicht vom Mount Victoria runter auf die Innenstadt von Wellington.

Posted by pfiff at 19:30 | Comments (0)

Frühstück

Zu Gesund?

Heute morgen bin ich recht früh verwacht, ich ging jaa gestern recht früh zu Bett. Nach der Dusche füllte ich gerade die Waschmaschine und machte mich an die Zubereitung meines Frühstücks. Manchmal habe ich bedenken ob ich nicht zu Gesund lebe und der Schock wenn ich wieder zurück in die Schweiz komme nicht zu gross ist. Sind es doch immer mindestens 2 Kiwi's und eine Banane, gestern lachte mich noch ein Paket Erdbeeren an und so ist dieses auch in meinem Müesli, zur Zubereitung brauche ich mittlerweile schon eine Salatschüssel. So kann ich wenigstens zwischendurch mit gutem Gewissen wieder einmal einen Quarterpounder bei McDonalds essen.


Die Früchte...

zusätzlich noch ein Joghurt und ein bischen Milch.

Posted by pfiff at 07:15 | Comments (0)

29.12.09

Fregatte F69

Chaotischer Tag.

Den Wecker stellte ich heute morgen auf 05:30, so dass ich gemütlich aufstehen und frühstücken kann und mich anschliessend in aller Ruhe auf den Weg zum Tauchshop machen konnte. Leider kam alles anders, wie geplant stand ich zur geplanten Zeit auf und naahm erst einmal eine Dusche, dann ging ich in die Küche und bereitete meine Früchte für mein Müesli vor, als ich dann die Milch aus dem Kühlschrank nehmen wollte stellte ich fest, das alles weg war, ich durchsuchte den Kühlschrank bestimmt 3mal konnte aber nichts finden. Sichtlich genervt ging ich in den nächsten 24 Stunden Laden und kaufte mir eine neue Milch und einen Joghurt fürs Frühstück. Wie immer war ich viel zu früh bei der Bushaltestelle für den Bus nach Island Bay, ich weiss immer noch nicht genau nach welchem Fahrplan die Busse zur Zeit fahren, aber nach Fahrplan hätten alle Busse, ob Feiertag, Werktag oder Samstag schon dagewesen sein sollen bis dann endlich ein Bus einfuhr und ich diesen nehmen konnte.
Ich Tauchladen verlief alles recht geordnet, ich bekam meine Pressluftflaschen, konnte mich beim Blei bedienen und setzte alles zusammen. Meine Ausrüstung wurde von allen Seiten bewundert und ich kann mir gut vorstellen was bei manchem auf dem nächsten Wunschzettel steht. Das Boot wurde direkt vor dem Laden vorgefahren und so konnten wir all unser Material beladen und richteteen uns gemütlich auf dem Boot ein. Wir waren 4 Taucher und 2 die den PADI Wrack-Diver machen, dazu kam noch ein Instruktor für den Kurs. Bevor wir losfuhren hatte uns der Chef genau erklärt wo all das Notfallmaterial ist und was im Notfall zu tun ist, seit langem haben wir wieder einmal Unterwasserkanller dabei, welche im Notfall angewendet werden um die Taucher zurück aufs Boot zu rufen. Ich wurde mit einem erfahrenen Taucher eingeteilt, der jedoch seit längerem nicht mehr im Wasser war. Nachdem wir unser Ziel, das Wrack der Fregatte F69 erreicht hatten, machten wir uns noch ganz fertig und verliesen das Boot mit einer Rückwärtsrolle und schwammen zum Bojenseil. Der erste Anlauf mit abtauchen ist bei meinem Buddy fehlgeschlagen und er ging wieder zurück zur Oberfläche wo er sich erst einmal ausruhte und den zweiten Versuch startete, auch das zweite Buddyteam hatte erst einmal Mühe mit abtauchen. Ich hatte ja Zeit und so starteten wir nach einer ganzen Weile mit dem zweiten Versuch und dieser glückte dann auch. Das Warck ist in 3 Stücke zerbrochen, anscheinend ist unter den Schiffversenker ein Wettbewerb wer sein Schiff schneller versenken kann, was nicht immer zum Vorteil der Taucher ist. Zudem hatte die Strömung anscheinend die Teile auch noch ein wenig verschoben und so war alles recht verteilt, ich konnte mich beim ersten Tauchgang nicht richtig orientieren und so nahmen wir nach abgelaufener Tauchzeit die Oberflächenboje vor und liessen sie zur steigen.
Nach einer Oberflächenpause mit Suppe machten wir uns zum Bug des Wracks, mein Buddy hatte genug vom Tauchen, irgendwie war es ihm nicht wohl und so verzichtete er auf den Tauchgang. Ich schloss mich dem zweiten Buddy-Team an und wir machten uns bereit für den Tauchgang. Bei der Boje angekommen machten wir uns dem Seil entlang auf den Weg zum Wrack, unten angekommen tauchschten wir das OK aus und ich machte mein Licht und die Kamera für den Tauchgang bereit. Auf einmal schoss der einen wie verüückt zum Seil und tauchte dem Seil nach zum Boot rauf, sein Kollege markierte mir nur, dass ich unten bleiben soll und tauchte seinem Kollegen nach. Ich wartete noch ein ganzes Weilchen und als dann die Kursgruppe bei mir vorbeikam entschloss ich mich halt wieder ein Solodive zu machen. Ich umrundete das Wrack ganz gemütlich, spielte ein wenig mit den Fischen, es ist ganz erstaunlich wie nahe die Fische kommen wenn man alleine ist, einer biss sogar in die Kamera. Gegen Ende der abgemachten Zeit machte ich mich wieder an den Aufstieg und ging zurück zum Boot, schlussendlich war ich der einzige Taucher in der Gruppe der die Tauchgänge ohne Zwischenfall und vollständig durchführte, wirft irgendwie ein recht schlechtes Licht auf die Tauchfertigkeiten der Neuseeländer, hatten doch alle zwischen 80 und ein paar Hundert Tauchgängen. Wieder zurück an Land wurde das Boot auf den Anhänger geladen und zurück zum Laden gefahren, wo wir alles ausluden und verpackten, anschliessend wurde noch kurz mit den Frischen OWD's angestossen (waren nicht auf dem Boot) und ich wurde von einer Amerikanerin zurück in die Stadt gefahren (ich war recht froh dass ich heil angekommen bin, glaube fast dass dies der gefährlichste Teil des Tauchgangs war).
Von der Organisation her fand ich es sehr gut, eventuell sollte mehr daruaf geachtet werden welche genaue Erfahrung dass die Taucher haben und ob sie sich gewohnt sind einen Abstieg an einer Leine zu machen (das Wrack war nur 20m tief). Mit der schweizer Ausbildung im kalten, trüben Wasser ist ein solcher Tauchgang auf jeden Fall kein Problem, kann mir gar nicht vorstellen wie die neuseeländischen einen Tauchgang zur Jura (Wrack im Bodensee auf ca. 36m) machen würden. Mir haben die Tauchgänge Spass gemacht, auch die ruhige Art des Chefs des Tauchshops und die allgemein recht ruhige Atmosphäre die den ganzen Tag geherrscht hatte. Mit Splash Gordon würde ich bestimmt wieder einaml tauchen.
Den Rest des Tages verbrachte ich wieder einmal gemütlich mit Kaffee und ein bischen geniessen. Als ich heute nochmals in der Küche nachschaute fand ich schlussendlich meinen Sack mit meinen Waren drinn, jedoch an einem völlig anderen Ort als ich es verstaut hatte, wahrscheinlich hatte einfach jemand sich so platz verschafft, indem er die ihm störenden Säcke einfach auf die Seite räumte.


Ich auf der Brücke der F69.


Die Brücke von aussen.


Ein Blick ins innere des Wracks.


Gwunderiger Fisch, wer schaut da nun wen an.


Gelege einer Nacktschnecke


Die Kanonenrohre des Hauptgeschützes.


Schnecke.


Tauchshop mit dem Boot.

Posted by pfiff at 20:00 | Comments (1)

28.12.09

Lookout Kelburn

Standseilbahn

Heute morgen blieb ich ein wenig länger liegen, da ich wusste das die beiden Schweizer in meinem Zimmer früh raus wollten und ich so das Badezimmer nicht blockierte, schlussendlich hätte ich genügend Zeit gehabt um vor den beiden zu duschen. Nach meinem obligaten Frühstücks-Müesli mit Kiwis, Joghurt, Banane und Flocken genoss ich wieder einmal die Ruhe in Wellington, hat doch für die einen der Arbeitsalltag wieder begonnen oder dann sind sie in den Ferien, auf jeden Fall konnte ich im Starbucks einen Kaffee geniessen und ein wenig in meinem Buch lesen bevor es auf die Suche nach der Standseilbahn ging. Wie meistens wäre es besser wenn man vorher die Karte studiert und nicht einfach so auf die Suche geht, ich hatte natürlich die Station voll verpasst und lief zu weit. Die Fahrt dauerte nur ein paar Minuten zum botanischen Garten und zur Sternwarte von Wellington, ich genoss ein wenig die Aussicht und machte mich zu Fuss auf den Weg zurück in die Stadt. Wiederum genoss ich einen Kaffee und las noch ein Kapitel in meinem Buch bevor ich zurück zum Hostel ging und mein Nachtessen zubereitete. Gegen Abend war die Sonne rausgekommen und ich war richtig froh dass ich mich am Morgen für die kurzen Hosen und Tshirt entschieden hatte. Überall in der Stadt und auch im YHA sind die Einradfahrer aus der ganzen Welt anzutreffen, ich habe zwar noch nicht genau herausgefunden was die so auf ihren Rädern machen aber sicher sind es Kunststücke und auch Hockey wird gespielt. Den Rest des Abends werde ich mit Tauchvorbereitungen verbringen, ist doch morgen der Tauchgang zur F69 angesagt und ich muss recht früh aus den Federn, natürlich werde ich noch ein wenig im Internet sein und ein paar Seiten im Buch weiter lesen.


Eigentlich wäre der Weg zur Standseilbahn ja gut bezeichnet gewesen...


Auf dem Weg nach oben, gut zu sehen sind die Tunnels und die Kreuzungsstelle mit der anderen Zugseinheit.


Oben bot sich eine schöne Aussicht über die Stadt, wobei ich die Aussicht von Mt Victoria besser fand.


Der Friedhof der Einwanderer befindet sich mittlerweile mitten in der Stadt.

Posted by pfiff at 19:00 | Comments (1)

27.12.09

Wellington bei Regen

Zimmerwechsel und Tauchen

Am Abend fing es recht stark zu winden an, in meinem Zimmer im sechsten Stock hörte man den Wind recht intensiv. Den Abend wollte ich eigentlich mit ein wenig lesen im Zimmer verbringen aber schlussendlich war ich mit einem Kanadier und einem Ustermer den ganzen Abend am schwatzen.
Am Morgen hörte ich dann den Regen gegen die Scheiben klatschen. An der Reception erkundigte ich mich ob ich das Zimmer wechseln muss und leider war dem so, dennoch nahm ich erstmal das Frühstück zu mir, musste ja das Zimmer erst um 10:00 verlassen und so hatte ich ja noch genügend Zeit. Nachdem ich mein Gepäck zusammengepackt hatte und mein Tauchmaterial bereit gestellt hatte machte ich mich im Hostel gemütlich, dieses mal hatte ich ein längeres Gespräch mit einem Engländer den ich kaum verstand, hatte einen recht starken Akzent. Von ihm habe ich dann auch erfahren dass diese Woche die Einradmeisterschaften in Wellington stattfinden, das erklärt mir auch warum überall in der Stadt Einräder zu sehen sind.
Irgendwann nach 12 nahm ich den Bus nach Island Bay zum Tauchshop, da es nicht regnete nahm ich den Weg selber unter die Füsse und beanspruchte nicht den Pickup-Service des Tauchshops. Dort angekommen wurde ich von der Dame begrüsst und nach einem kurzen Blick im Terminkalender wusste sie das ich einen Tauchgang machen wollte und mich das Ganze 25 NZ$ kostet. Ich konnte mich im Hinterhof umziehen, mir wurde eine anständig gefüllte Presseluftflasche gebracht (mehr als 200 Bar) und ich konnte mich im Bleilager bedienen, wieder einmal konnte ich die 13kg in meinen Taschen unterbringen. Schon bald kamen meine beiden Buddies angereist, beides Divemaster, ich hatte aber mehr Tauchgänge als die beiden zusammen. Wie abgemacht gingen wir vor dem Shop ins Wasser und kamen nach über 70 Minuten wieder zurück. Unterwegs sahen wir diverse Schnecken, Fische, Schwämme, Anemonen und sogar einen Tintenfisch, mir hat der Tauchgang sehr gut gefallen und es ist sicher wieder eine Tauchbasis die ich weiter empfehlen kann. Ich wurde nach dem Tauchgang sogar wieder ins Hostel zurückgefahren wo ich mein neues Zimmer bezog, dieses mal sind wir 3 Schweizer und ein Engländer. Nach dem Nachtessen machte ich mir wieder einmal einen gemütlichen Abend.


Ganz schöne Fische von nahem, leider recht scheu und so habe ich sie nie richtig erwischt.


Recht gwunderige Fische, haben uns eine ganze Weile begleitet.


Schnecken.


Seestern und Schnecke.


Tintenfisch.


Flossensteherfisch.

Posted by pfiff at 19:00 | Comments (1)

26.12.09

Boxing Day

Was es gestern zu ruhig war, ist es heute zu viel.

Wieder hatte ich eine schöne Nacht hinter mir, draussen windete es wie verrückt (Wellington ist dafür bekannt) und im Zimmer war es schön kühl. Nach einem grossem Frühstück ging ich ins Zimmer zurück und sah dass ich der einzig übrig gebliebene war, so packte ich meine Matratze und tauschte sie mit einem anderen Bett aus, dass besser gelegen ist (gerade neben der Steckdose und im unteren Stock), da ich eventuell das Zimmer nicht wechseln muss und so noch ein paar Tage dort bleibe.
Draussen war der Himmel bewölkt und es windete immer noch, so entschloss ich mich zu laangen Hosen und machte mich auf den Weg zum Busstopp, wo ich den Bus (#1) in Richtung Island Bay zum Tauchshop nahm. Nach einem kurzen Spaziergang der Küste entlang kam ich dort schon an. Im Tauchshop wurde ich freundlich von Dave begrüsst und schon kurz nachdem ich mein anliegen schilderte scchlug er sein grosses Terminbuch auf und fand meinen Eintrag für den Tauchgang im Wrack das ich mailtechnisch schon angemeldet hatte. Nach ein paar Minuten konnte er mir auch schon einen weiteren Tauchgang direkt vor dem Tauchshop vermitteln, dort beginnt direkt ein Marine Reserve, es wird also auf dem Tauchgang sicher nicht nach Langusten gesucht und so werde ich hoffentlich Zeit zum fotografieren haben. Die Kosten sind schön tief, 25 NZ$ für die Luft und das Blei für den Shoredive und 90 NZ$ für den Doppeltauchgang zum Wrack. Nach weiteren Fragen betreffend Rebreather, Trimix, Nitrox und Doppelflaschen efuhr ich dass Gase ausser Luft und Sauerstoff in Neuseeland nur schwer erhältlich sind aber im Notfall organnisiert werden können. Die meisten Tauchen sowieso nur mit Luft, was ich ja bereits feststellte. Der Laden machte mir einen gutenn eindruck und so bin ich schon recht auf morgen gespannt was mich unter Wasser erwartet.
Wieder zurück im Zentrum stürzte ich mich ins Gewühl der Leute und kaufte mir einen weiteren Satz Icebreaker-Thermounterwäsche fürs Tauchen und meine zukünftigen Wanderungen, es war gerade noch Ausverkauf und so war alles um 20% runter gesetzt. Schon bald einmal hatte ich genug von den vielen Leuten und machte mich auf den Rückweg ins YHA wo ich mir mein Essen kochte.


Die Karte vom Marine Reserve von Island Bay / Wellington. F69 ist das grosse Wrack, dann gibt es noch ein kleineres Wrack das vom Land her betaucht werden kann und der Tauchshop befindet sich mitten im Marine Reserve, bei den Sirens Rocks.


Die Strassen gestern...


... und heute, im Zentrum war es noch ein bischen schlimmer.

Posted by pfiff at 18:00 | Comments (0)

25.12.09

Weihnachtstag

Der Tag an dem nichts läuft.

Heute ist der Tag an dem in Neuseeland alles geschlossen ist und alle mit der Familie feiern. Viele der kleinen Hostel sind geschlossen, darum bin ich nun auch schon in Wellington gelandet und nicht erst in ein paar Tagen, sogar der Supermarkt hat heute zu, dieser ist sonst das ganze Jahr von früh morgens bis späät abends immer offen. Also ein optimaler Tag um wieder einmal die Wäsche zu machen.
Die letzte Nacht verlief friedlich, ausser einem im Zimmer der morgens um 5 von einer Party nach Hause kam. Sonst ist noch ein Franzose im Zimmer und den Vierten habe ich nur kurz gesehen, er ist heute morgen bereits recht früh aufgebrochen.
Die Stadt war wie ausgestorben, alle Läden geschlossen, sogar Mc Donalds und Burger King waren zu, einzig Subway und ein paar kleine Läden waren offen. Ausnahmsweise ging ich einmal ins Museum, da viele davon schwärmten und es erst noch gratis war, das meiste war für mich uninteressant ausser die Abteilung mit den Tiefseewassertieren wo ein Riesensquid ausgestellt war. Im Starbucks nahm ich mir einen Kaffee und kam mit einem deutschen Pärchen ins Gespräch, irgend wann hatte ich Hunger und so ging ich zurück ins Hostel wo ich meine Gschwelti kochte. Im Hostel war immer noch Hochbetrieb und so verzog ich mich nach dem Essen in den Leseraum, sogar dieser war überfüllt und so bin froh wenn diese Tage endlich vorüber sind und wieder ein bischen Ruhe einkehrt.

Posted by pfiff at 18:30 | Comments (0)

24.12.09

Kaikoura - Picton - Wellington

Wieder zurück auf der Nordinsel.

Wiederum begrüsste mich die Sonne heute morgen. Nachdem ich alles zusammengepackt hatte und mein riesiges Frühstück verzerrt hatte machte ich mich auf den Weg zur Busstation. Ich schaute extra dass ich genügend Zeit hatte so dass ich mich nicht beeilen musste, trotzdem kam ich ins Schwitzen. Beim Busstopp angekommen kaufte ich mir erst einmal einen Kaffee zur Stärkung. Mein Gepäck konnte ich ohne Probleme verladen und wie immer hatte ich einen Doppelsitz für mich. Die Fahrt ging durch die unendlichen Weinberge von Blenheim nacht Picton, wo ich mein Gepäck beim CheckIn der Fähre bereits abgeben konnte. Sofort machte ich mich auf den Weg zum Tauchschop wo ich die letzten Infos für meine Abschlusstauchgänge im Marlborough Sound abholte. So wie es aussieht ist es eine ganze Gruppe mit Doppelgeräten und Nitrox (EAN32), so gibt es schön lange, ausgedehnte Tauchgänge im Wrack der Mikhail Lermontov. Die erste Nacht werde ich im Boot noch im Hafen von Picton verbringen und am morgen werden wir sehr früh starten und wahrscheinlich schon die ersten Tauchgänge um 09:00 beim Wrack machen. Es wird anscheinend genügend getaucht und auch beim zweiten Besuch im Shop bin ich immer noch überzeugt dass es recht seriös ist. Die Besprechung war recht schnell vorüber und die restlichen Detail werden wir noch am 2. Januar fertig besprechen. Zurück beim Fährenterminal konnte ich meine Fähre noch umbuchen und so war ich schon um halb drei auf dem Weg nach Wellington, so bin ich doch noch zu einer anständigen Zeit im YHA angekommen und konnte mein Zimmer beziehen. Auf der Fähre hatte ich dank einem kleinen Missverständnis noch einen Gratiskaffee bekommen, ich bestellte und bezahlte einen Kaffee und bekam 2 Kaffee's, aus Spass sagte ich dass ich den Kaffee schon nehme und dass sie ihn nicht wegleeren muss. Trotz des vielen Kaffees bin ich auf der Überfahrt über meinem Buch eingenickt und habe friedlich beim leichten Wellengang geschlafen.
Bei der Reception im Hostel waren noch die Öffnungszeiten vom grossen Einkaufszentrum angeschlagen und so habe ich erfahren, dass es am 25.12. geschlossen ist und dafür heute bis um Mitternacht offen ist. So machte ich gerade die Einkäufe für die näcchsten paar tage und versuchte anschliessend das Material in der Küche unterzubringen, das Hostel ist recht voll und heute abend haben alle irgend ein Weihnachtsmenu gekocht, so entschloss ich mich mein Weihnachtsmenu bei Burger King zu geniessen und entlastete somit ein wenig die überfüllte Küche. Den Rest des Abends verbrachte ich mit einer anständigen Internetverbindung im YHA und einem Tee.

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23.12.09

Kaikoura IV

Und nochmals der Küste entlang.

Nach einer eher unruhigeren Nacht mit den beiden Asiaten im Zimmer genoss ich wieder einmal ein ausgedehntes Frühstück. Da ich nicht den ganzen tag im Zentrum verbringen will machte ich halt wieder auf den Weg nach South Bay, dieses mal der Küste entlang, wie am ersten Tag. Der Entscheid erwies sich als richtig, den schon auf dem Weg zum Ausgangspunkt der Wanderung konnte ich eine ganze Weile Delfinen beim Spielen zusehen. Da es eigentlich die falsche Zeit für die Küstenwanderung war, die Flut war erst gerade vorüber, traf ich recht wenige Leute an, da einige Stellen nur mit klettern zu überwinden waren. Bei der zweiten Hälfte traf ich gar niemanden an. Wiederum musste ich mir einen Weg zwischen den Seehunden durchbahnen und konnte auch einem Possumpärchen beim spielen zusehen. Wieder zurück in Kaikoura genoss ich einen Milkshake und einen Kaffe und kaufte noch die restlichen Dinge fürs Nachtessen und das morgige Frühstück ein.


Delfine beim spielen, manchmal waren gerade 3 Stück in der Luft, habe diese aber leider mit meiner kleinen Kamera nicht erwischt.


Einen Ausschnitt aus einem grösseren Foto.


So sieht es aus wenn ein Tourbus ankommt und sich alle Passagiere auf den erst besten Seehund stürzen.


Auch der geniesst die Sonne.


Einfach schön der Weg durch die Wiese an der Küste entlang.


... oder über die Steinstrände.


Neugieriges Possum.

Posted by pfiff at 17:00 | Comments (1)

22.12.09

Kaikoura III

Viele asiatische Tagestouristen.

Heute morgen wurde ich wieder von der Sonne geweckt, der Himmel war wieder wolkenlos. So wie es aussieht ist es hier am morgen immer schönes Wetter und am Nachmittag um ca. 15:00 kommt ein kühler Wind auf und die Berge hüllen sich in Wolken. Das ist für mich nicht so schlimm, da ich sowieso meistens früh auf den Beinen bin und den Abend im Hostel geniesse. Die meisen Gäste sind nur für eine Nacht hier, kommen an, gehen zu den Seehunden und wenn es gut geht machen sie sogar noch den Küstenweg nach South Bay, andere gehen vorher noch auf eine Wal-Tour, wobei ich hier im Hostel noch niemand davon sprechen hörte.
Beim Frühstück wurde ich noch Zeuge einer Pinguin-Rettungsaktion. Immer wieder kamen Leute vorbei, die vor dem Hostel über die Hafenmauer ins Wasser schauten, den Fotoapparat zückten und diskutierten. Heute morgen kam dann auf einmal ein Pickup der Department of Conservation (DOC) angefahren und ein Mann stieg aus, packte den Pinguin und sperrte ihn in einen kleinen Käfig (so eine Katzentransportbox) und fuhr wieder davon. Die Leute vom DOC sind verantwortlich für all die Naturpärke (und deren Hütten) und die Tiere die darin wohnen, bei geschützten Tieren haben sie meistens auch ein Auszuchtprogramm und sind anscheinend dabei meistens recht erfolgreich. Die Leute die dort arbeiten machen meist recht viel Hintergrundarbeit und sind selten sichtbar, kann mir aber gut vorstellen dass es noch ein recht grosser, staatlicher Arbeitgeber in Neuseeland ist.
Ich machte nochmals den Spaziergang der Küste entlang, dieses mal startete ich aber in South Bay, machte bis zur Hälfte den oberen Weg und anschliessend den Rest dem Strand entlang. Es windete ein wenig weniger und so hatte es recht viele Leute unterwegs, doch war ich zum Teil ganz alleine. Dieses mal schaute ich recht lange den Vögel zu, wenn ich einfach so da stand flogen die Tiere manchmal beinahe in mich hinein. Auch merkte ich dass der Nachwuchs in der Gegend war, waren doch die einen Vögel schon beinahe aggresiv und drohten recht kräftig.
Zurück im Hostel kochte ich mir meine zweite Mahlzeit, wie immer mitten im Nachmittag, so eine Mischung zwischen Mittagessen und Nachtessen. Den Rest des Tages verbringe ich gemütlich mit ein wenig studieren und lesen. Die neuen Gäste kommen auch einer nach dem anderen an, nächste nacht werden 2 Asiaten in meinem Zimmer wohnen. Generell ist heute eine rechte Asiateninvasion, zum Glück habe ich schon gegessen, sie haben nähmlich die Eigenschaft, dass jeder seine Portion Nudeln in einer eigenen Pfanne kocht und danach auch gerade aus dieser rausschlürft. Es ist immer recht geräuschvoll wenn sie am Essen sind, wenn sie nicht schlürfen sind sie dauernd am schwatzen. Da fällt mir gerade wieder ein Spruch von Sven in Ägypten in den Sinn... (Insider).


South Bay vom South Bay Track aus gesehen.


Sieht wie ein Fischreiher aus, einfach ein wenig kleiner.


Auf Lauerposition, kurz darauf stürzte der Vogel sich ins Wasser. Ich würde den Vogel den Schwalben zuordnen.


Könnte auch ein Bild aus der Schweiz sein, so Appenzellerland.


Der Weg durchs Gras.


Die sind recht aggressiv, zuerst pfeiffen sie wie verrückt und danach greifen sie an.


Der Albatross hingegen ist ganz friedlich und wenn er sich bewegt recht tollpatschig.

Posted by pfiff at 17:00 | Comments (3)

21.12.09

Schnee am morgen

Schneefallgrenze ist gesunken.

Nach einer unruhigen Nacht, ein recht starker schwedischer Schnarcher war in unserem Zimmer, verwachte ich heute morgen durch die Sonne die draussen wieder schien. Als ich zu den Bergen rüber sah traute ich kaum meinen Augen, Schnee bis weit runter (sicher unterhalb von 1000m) und das im Hochsommer.
Der heutige Tagesausfug führte mich erstmals zu einem Aussichtspunkt, eigentlich gerade oberhalb meiner Unterkunft wo ich über ganz Kaikoura sah und auch ein wenig in die Berge. Anschliessend machte ich mich wieder in Richtung Seehunde, dieses mal war die Flut da und somit waren die meisten Steine mit Wasser überspühlt und somit sassen die Seehunde ganz nahe beim Parkplatz. Der dortige Aussichtspunkt war gerade oberhalb des Parkplatzes und so hatte es auch entsprechend viele Leute. Der Wind blies wie verrückt vom Meer her über das Kliff und so war ich mit der dauernden Angst unterwegs meinen Hut zu verlieren, dennoch machte ich mit auf den Weg in Richtung South Bay, dasselbe Ziel wie gestern, dieses mal einfach der Weg auf der Anhöhe. Es ging viel schneller vorwärts da der Weg kürzer war und zudem viel besser ausgebaut, ich hatte immer eine wunderschöne Aussicht aufs Meer, nur gab es fast keine windstillen Orte und so war ich schlussendlich recht schnell am Ziel. Wieder zurück in Kaikoura setzte ich mich in ein Kaffee und genoss einen Milkshake, eigentlich war eine heisse Suppe besser gewesen den schon bald hatte ich recht kalt im Schatten. Die Entscheidung heute morgen einen langärmligen Pullover anzuziehen war keinesfalls schlecht. Auf dem Rückweg zur Unterkunft hatte ich einen kurzen Zwischenstopp für einen Kaffee und zur ersten Kontrolle meiner Fotos, heute sind es bedeutend weniger da die Tiere schon eher am Strand unten sind und nicht auf dem oberen Weg.
Gestern Abend und heute Morgen hatte ich riesige Probleme mit dem Internet, ich konnte mich zwar im Internet anmelden und nur hatte ich bei einigen Seiten keine Chance diese aufzurufen oder dann kam nur die Hälfte bei mir an. Ich weiss nicht genau an was es gelegen hat, eventuell war es einfach eine technische Panne oder dann war durch den Ferienstart hier in Neuseeland und die Hochsaison einfach zu einer Überlastung des Netzwerkes gekommen. Viele Touristen die ich hier angetroffen habe laden alle Ihre Fotos in Originalgrösse aufs Facebook oder einer anderen Seite und dadurch kommt natürlich schnell einmal ein Netzwerk an Ihre Grenzen, diese Personen jammern dann meistens auch wegen dem langsam upload und sind dann meistens gannz erstaunt dass es viel schneller geht wenn sie die Fotos zuerst einmal lokal verkleinern und dann raufladen (kommt auch viel günstiger, kostet doch hier die Stunde im Internet schnell einmal 3-5 NZ$ wenn man keinen Laptop hat).


Mein Blick heute morgen um 08:00 vom Frühstückstisch, Schneefall bis weit runter.


Das Stadtzentrum von Kaikoura vom Aussichtspunkt aus gesehen.


Die Küste von oben gesehen.

Posted by pfiff at 18:00 | Comments (0)

20.12.09

Christchurch - Kaikoura

Das schöne Wetter für eine kleine Küstenwanderung genutzt.

Wieder war die Tagwache sehr früh, um 05:00 sollte mein Wecker losgehen aber einer im Zimmer war früher und so brauchte ich meinen Wecker gar nicht. Nach einem ausgiebigen Frühstück machte ich mich dieses mal mit meinem gesammten Gepäck auf den Weg zum Busstopp, ein wenig mit einem flauen Gefühl im Magen, da ich nicht sicher war ob sie hier mein ausgiebiges Gepäck akzeptieren würden. Ich konnte wieder einmal alles ohne Probleme einladen, der Chauffeur lobte mich sogar weil ichh das Gepäck so schön in seinen Bus lud. Die Fahrt ging in Richtung Norden durch die immer hügliger werdende Landschaft bis nach Kaikoura. Nach ca. 20 Minuten Fussmarsch kam ich im YHA Kaikoura an und konnte direkt mein Zimmer beziehen, wunderschön, 4 Betten mit Sicht aufs Meer.
An der Reception bekam ich eine genaue Beschreibung wie ich der Küste entlang nach South Bay komme. "Ask the local" (Frag die Einheimischen) ist immer gut, die Dame empfahl mir alles der Küste entlang zu gehen und nicht den offiziellen Weg zu nehmen. Die Ebbe hatte ihr maximum um ca. 1430 und sollte es kein Problem mit dem Durchkommen geben, so machte ich mich auf den Weg. Zuerst hatte ich schon ein wenig bedenken, da mich ein Wohnmobil nach dem anderen überholte als ich zum Ausgangspunkt des Weges marschierte, als mich der Kiwi Experience Bus (die übelsten Touristen) noch überholte wollte ich schon bald umkehren, ging aber doch weiter. Beim Parkplatz herrschte wildes Treiben und eine richtige Völkerwanderung war zum einzigen dortigen Seehund raus, er wurde wahrscheinlich einige Tausend mal fotografiert. Ich nahm den mir empfohlenen Weg der Küste entlang und war schon nach wenigen Metern ganz alleine unterwegs, zwischendurch kamen mir ein paar wenige Leute entgegen oder überholten mich aber nicht zu vergleichen mit dem Verkehr amm Parkplatz. Die meisten Leute schauen sich meistens halt nur gerade die Gegend an, die nicht mehr als 100m von ihrem Auto entfernt ist.
Auf meinem Weg kam ich an diversen Seehunden vorbei und musste mir manchmal richtiggehend einen Weg an den Tieren vorbei suchen. Grundsätzlich gilt: keine schnellen und lauten Bewegungen in der Nähe der Tiere, den Tieren immer einen Fluchtweg zum Meer freigeben. Auch waren viele Vögel zu sehen, viele Nistgebiete waren für den Wanderer gesperrt aber wahrscheinlich für jeden Ornitologen ein Traum, leider war ich mit meiner kleinen Kamera ein wenig eingeschränkt aber habe doch versucht ein paar Aufnahmen der Tiere zu machen. In der Gegend sollte es auch Höhlen haben, Anzeichen dafür habe ich gesehen, liess die nähere Erkundung dann aber doch bleiben, zum einen weil es an den Orten riesige Mückenschwärme hatte und die Stauden manchmal recht stachlig waren und zum Anderen weil ich nicht riskieren wollte dass ich stürzte oder mich sonst irgendwie verletze. Unterwegs fand ich dann doch noch eine Höhle und ging natürlich sofort auf deren Erkundung, schlussendlich war es gerade noch einen Bipass des Weges wo ein Seehund sowieso gerade noch den Weg versperrte.
Wieder zurück in Kaikoura kaufte ich noch das wichtigste für die nächsten Tage ein und stärkte mich auf dem weitem Weg vom Zentrum zum YHA noch mit einem Kaffee und einem Glace. Mittlerweile ist ein recht starker Wind aufgekommen und der Himmel wurde immer dunkler, so war ich richtig froh dass ich noch trocken in der Unterkunft angekommen bin. Im Zimmer plauderte ich erst einmal ein ganzes Weilchen mit einem älteren Engländer, einem ehemaligen UN-Mitarbeiter, war recht interessant was er zu erzählen hatte. Zum Nachtessen gab es wieder einmal Teigwaren Carbonara (oder so ähnlich), zur Feier des Tages gab es sogar noch ein Bier dazu.


Mein Zimmer mit der Aussicht aufs Meer.


Das YHA Kaikoura, oben links ist mein Zimmer.


Mit einem argwöhnischen Blick beobachtet mich der Seehund beim vorbeigehen oder besser gesagt beim Fotografieren.


Blumewiesen gerade neben dem Weg.


Der Weg.


Die Küste von einem kleinen Aussichtspunkt aus gesehen.


Kleine Albatrosse (bin mir zwar nicht sicher).


Die Höhle, der Durchgang am Seehund vorbei.


Eine Seemöve mit ihrem Nachwuchs.


Möve im Flug.


Einfach tonnenweise Seehunde liegen auf den Steinen und Sonnen sich.


Interessante Steinformationen am Ufer entlang (ist eine spezielle Faltung in der Gegend von Kaikoura)


Irgend ein Wasservogel.

Posted by pfiff at 20:00 | Comments (1)

19.12.09

Christchurch

Wäsche, Haare schneiden und einen Tag in der Stadt.

Heute morgen verwachte ich wieder recht früh. Es ist zur Zeit recht warm und ich schlief nur unter dem Leintuch, die Decke brauchte ich gar nicht. Während dem recht ausgedehnten Frühstück machte ich wieder einmal meine Wäsche (musste den Wäschetrockner 2mal laufen lassen damit alles trocken wurde) und verbrachte den Rest der Zeit im Internet wo ich mit Freude das Fotoalbum von Höhlentauchkurs in Rocamadour 2009 fand.
Nach einem Besuch bei einem 10 NZ$-Coiffeur (ca. 7.50 CHF), es war wieder einmal bitter nötig, genoss ich noch ein wenig die Stadt in diversen Strassenkaffees. Wie immer erkundigte ich die Gegend nach dem Zufallsprinzip, immer ein wenig weiter weg vom Stadtzentrum, auf zu neuen Gebieten die noch weiss auf meiner persönlichen Landkarte sind. Die Stadt ist recht voll mit Leuten die umherschlendern und einfach die Gegend geniessen, man merkt auch dass die meisten Neuseeländer nun Ferien haben. Immer wieder hörte ich, dass die Reisepläne der einen umgeschrieben werden mussten da eine Unterkunft schon ausgebucht oder der Transport nicht möglich ist. Der grösste Vorteil in dieser Zeit nach Neuseeland (oder auch Australien) zu kommen, ist dass überall Weihnachtsausverkauf ist und meistens alles recht reduziert ist, dafür muss man aber dauernd Weihnachsdekoration und Weihnachtslieder anhören. Ich frage mich sowieso ob es kein Menschenrecht ist, dass man von diesem Kommerzanlass verschont bleibt. In der Stadt geistern zur Zeit überall Leute in Tierkostümen umher und sammeln für den Tierschutz und gegen Tierquälerei, die würden lieber gegen Quälerei mit Weihnachten etwas unternehmen, da wäre ich wahrscheinlich sogar bereit etwas zu spenden. Immerhin ist das Wetter so, dass es nicht an Weihnachten erinnert, knallblauer Himmel, die Leute laufen recht leicht bekleidet in der Gegend rum und liegen im Gras und sonnen sich.
Den Rest des Abends werde ich mit Reisevorbereitung verbringen, geht doch morgen der Bus schon um 07:00 los und ich sollte ja vorher noch etwas essen und zur Bushaltestelle gehen (dieses mal wieder mit Vollpackung, brauche ich doch hoffentlicch mein Tauchmaterial in Wellington und Picton). Natürlich kommt das Lesen und sonstige Unterhaltung nicht zu kurz.
Morgen wird es hoffentlich wieder ein paar Bilder geben, aber mit Bildern von Christchurch würde ich Euch nur mit Weihnachtsdekoration quälen.

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18.12.09

Tekapo - Christchurch

Eine unruhige Busfahrt.

Heute morgen windete es recht stark in Tekapo, so verbrachte ich den genazen morgen im Hostel bevor ich zum Bus ging. Es reisten diverse ab nach Christchurch, wahrscheinlich um einfach das Wochenende in einer Grossstadt zu verbringen, ich habe die Wochentage nicht mehr im Griff und so fällt mir das immer erst dann auf wenn irgend etwas spezielles geschieht. Der Bus war auch recht voll, nicht dass ich schlussendlich keinen Doppelsitz für mich hatte aber doch jede Sitzreihe war besetzt. Die Fahrt war recht unruhig, ich weiss nicht genau ob es am Chaffeur oder am Wind gelegen hat, dass der Bus während der ganzen Fahrt schwankte und ich hatte dauernd das Gefühl dass wir im Zickzack fuhren, ich hatte auf jeden Fall Mühe mit meinem hintersten Platz im Bus obwohl ich sonst recht seefest bin.
In Christchurch angekommen konnte ich wieder ins selbe Zimmer wie beim letzten mal einchecken und ich habe nun auch wieder ein oberes Bett, was hier besser ist, da die Betten recht stabil sind und die unteren Betten so niedrig sind dass man richtiggehend sich ins Bett reinquetschen muss. Nachdem ich die wichtigsten Dinger (Milch, Joghurt, ...) eingekauft habe, etwas Fastfood zum Nachtessen gekauft und gemütlich einen Kaffee getrunken habe, verbringe ich nun den Abend wieder gemütlich im Hostel, wo ich doch wieder den älteren Taiwanesen angetroffen habe.

Posted by pfiff at 21:00 | Comments (0)

17.12.09

Mount John zum Zweiten

Die Strecke in die andere Richtung.

Heute morgen stand ich vor der Entscheidung ob ich nach Mount Cook fahren solll oder nochmals auf den Mount John, ich entschied mich nochmals auf den Mount John zu gehen. Dieses mal machte ich die Reise in die umgekehrte Richtung, zuerst den langen Teil bis zum Astro Cafe und als Abschluss den kurzen, steilen Abstieg nach Tekapo. Wiederum war die Sicht super gut, einfach der Mount Cook hatte eine Wolkenkappe auf und so war er nicht zu erkennen. Gesammthaft haate es heute immer wieder Schlieren am Himmel. Im Astro Cafe genoss ich recht lange die Aussicht, es gesellte sich noch eine Holländerin vom Hostel dazu und so verging die Zeit wie im Flug. Wie schon gestern machte ich immer wieder eine kleine Pause und genoss die Ruhe und die Aussicht aufs offene Tal. Auf der Spitze des Berges blies heute ein föhnartiger, warmer Wind, eigentlich noch recht angenehm, nur war dieser beim Aufstieg nicht da und so schwitzte ich recht stark. Danke meiner Merino-Thermowäsche hatte ich aber nie das Gefühl dass ich einen nassen Rücken hatte oder sonst irgendwo schwitzte, einfach genial. Meine Wanderschuhe muss ich wahrscheinlich in Australien durch neue ersetzen, sind doch die Sohlen langsam durch und das Profil verschwunden, das spricht doch für recht viele Kilometern die ich in den letzten 6 Monaten gemacht haben muss.
Zurück im Hostel hatte ich wieder mein sehr frühes Nachtessen, was ich im Nachhinein nicht bereute als ich sah wieviele Leute in der relativ kleinen Küche werkten. Generell ist es ratsam ein wenig neben den allgemeinen Gepflogenheiten zu sein, so habe ich nie Probleme beim Duschen, Kochen und sonstigen Dingen.
Den letzten Abend in Tekapo verbringe ich wie die letzten Abende gemütlich im grossen Gemeinschaftsraum und geniesse die wundnerschöne Aussicht auf den See und die ruhige Atmosphäre.


Die Sternwarte auf dem Mt. John von der hinteren Seite.


Der Blick durch eine Lücke in den Lerchenbäumen auf den flachen und weiten Talboden.

Posted by pfiff at 19:00 | Comments (2)

16.12.09

Mount John

Eine gemütliche Wanderung.

Die Nacht verlief ganz ruhig, die Frauen im Zimmer waren zwar am Schnarchen aber wie immer störte mich das nicht. Zum Frühstück musste ich ein paar überreife Kiwis vernichten und so fiel das Müesli recht üppig aus. Schon bald machte ich mich ein paar Früchten und viel Wasser auf den Weg zum Mount John, der Hausberg von Tekapo. Der Aufstieg führte mich gemächlich durch einen Lerchen- und Föhrenwald rauf auf den Gipfel wo sich ein Weltraumobservatorium und ein kleines Restaurant befindet. Ich genoss im Freien einen Kaffee und machte diverse Fotos von dem umgebenen Gipfel, unter anderem hatte ich direkten Sichtkontakt zum Mount Cook, dem höchsten Berg von Neuseeland. Nach einer Weile machte ich mich an den Abstieg, der Weg ging über schöne Wiesen und mitten durch eine Schafherde. Immer wieder hatte es eine Bank am Wegrand und so genoss ich auch eine kleine Mittagspause auf einer solchen. Nach zirka der doppelten angegebenen Zeit war ich wieder zurück im Hostel und hatte einen riesigen Hunger und so stürzte ich in die Küche und kochte wieder einmal meine Bohnen mit Reis.
Während der Wanderung hatte ich zum ersten mal meine IceBreaker Thermowäsche an, da es schönes Wetter war jedoch ein kalter Wind blies. Wie schon beim Tauchen bin ich von dieser Merino-Schafswolle hell begeistert, ich schwitzte recht beim Aufstieg hatte aber nie das Gesühl dass mein Rücken nass ist. Auch als ich nach einer kleinen Pause den Rucksack wieder auf den Rücken schnallte kam nicht das sonst übliche eisig kalte TShirt an den Rücken, es war wie wenn ich ein trockenes TShirt an hätte. Oben auf der Spitze musste ich natürlich was wärmeres anziehen, jedoch einfach weil der Wind recht kräftig und kühl blies. Ich wechselte während der ganzen Tour nie mein TShirt und es war aber immer angenehm, ich werde also bestimmt noch ein paar Aussrüstungsgegenstände von der Marke besorgen.


Mt John, im Vordergrund wahrscheinlich der Abfluss des Wasser für die Elektrizitätsgewinnung, die meisten Seen in der Gegend werden zur Energiegewinnung genutzt.


Ein Teil des Observatoriums auf Mt John.


Die Gebrauchsanleitung zu Mt Cook...


und Mt Cook in Realität...


...und noch von ganz nahe, es darf nur der nördliche Gipfel (rechts) bestiegen werden da der südliche Gipfel (links) ein heiliger Ort für die Maoris ist.


Tekapo.


Mein Wanderweg mit dem atemberaubenden Panorama.


Auch in Neuseeland wird mit Rollsplit gearbeitet.


Überall Schafe...


... und noch mehr Schafe.


Beim Mittagsschläfchen.


Zwischendurch hatte es riesige Blumenfelder.


Doch die dunklen Wolken kamen immer näher.

Posted by pfiff at 17:00 | Comments (1)

15.12.09

Friedliches Tekapo

Lesen und die Aussicht geniessen.

Hier im YHA Tekapo ist es genial friedlich, ich hocke nun vor dem grossen Fenster und schaue über den See in die Berge, lese gemütlich in meinem Buch und geniesse die Ruhe. Es ist faszinierend zu beobachten wie sich der See in der Farbe dauernd ändert, wie der Wind verschieden Muster aufs Wasser zeichnet, die Wolken vorbei ziehen. Mittlerweile ist der Zuckerguss auf den Gipfeln wieder verschwunden und es sind nur noch die Schneefelder zurückgeblieben. Der See ist in einem offenen Tal und im Hintergrund sind die zackigen Berge zu sehen. Dies ist sicher eines der am schönsten gelegenen YHA's in Neuseeland. Das Dorf besteht gerade aus dem nötigsten, einer Tankstelle, einem Laden, ein paar Restaurants und Touristenläden, so zieht es sicher nicht die Festhüttentouristen an (wie in Queenstown). Bin auf jeden Fall richtig froh dass ich den Abstecher noch gemacht habe und werde die 3 Nächte hier bestimmt geniessen.

Posted by pfiff at 20:00 | Comments (0)

Christchurch - Tekapo

Leicht unterwegs.

Nach einer ruhigen Nacht und einem gemütlichen Frühstück machte ich mich auf den Weg zur Bushaltestelle, dieses mal mit reduzierter Packung, da ich mein Tauchmaterial im YHA zurückgelassen habe. Der Buschauffeur war wieder einmal recht freundlich zu mir, hatte aber ein wenig Mühe mit einem Asiaten der sich vordrängen wollte und zudem nicht gut englisch sprach, zudem hängen hier überall Hinweiszettel betreffend zuviel und zuschwerem Gepäck, ich hoffe einfach das ich bei der Fahrt nach Kaikoura dann ein wenig Glück habe und ich das Gepäck ohne Probleme einchecken kann. Unterwegs habe ich begriffen warum der Chauffeur nicht allzugut auf die Asiaten eingestellt war, wurde doch zu Beginn der Reise eindeutig gesagt, dass bei kurzen Stopps der Bus nicht verlassen werden darf und natürlich machten sich beim ersten Stopp schon eine ganze Horde Asiaten auf den Weg zur Türe und wollten aussteigen. Unterwegs hatten wir eine wunderschöne Sicht auf die Alpen, die laut Busfahrer in der letzten Nacht mit Schnee eingezuckert wurden (und das im neuseeländischen Hochsommer).
In Tekapo angekommen lief ich wieder einmal dem älteren Taiwanesen über den Weg, er war gerade auf dem weg nach Christchurch. Das Hostel ist nur gerade ein paar Meter von der Bushaltestelle entfernt und liegt direkt am See, die Aussicht ist überwältigend. Ich beziehe mein Zimmer und kann mir eins von 7 Bettern aussuchen, es ist zwar recht eng im Zimmer aber immer noch genug gross für mein Material. Mein erster Ausflug ins Dorf diente dem Einkauf der wichtigsten Lebensmittel: Milch, Joghurt, Brot, Früchten. Im zweiten Anlauf spazierte ich ein wenig dem Ufer enttlang und genoss die Landschaft und das schöne Wetter. Viele Cars machen hier einen kleinen Zwischenhalt, wahrscheinlich auf dem Weg nach Queenstown oder Mt Cook. Im Laufe des Nachmittags hatte ich Hunger und so ging ich ins Hostel zurück und kochte mein Menu, hat immer den Vorteil wenn man ein wenig ausserhalb der normalen Benutzungszeiten die Küche benutzt, es geht alles viel einfacher. Mittlerweile ist der Magicbus eingetroffen und dementsprechend auch viel mehr Gäste, es ist jedoch immer noch schön ruhig im Hostel und ich geniesse es richtig.


Einer der vielen Flüsse die wir übequerten.


Der Blick aus dem Bus auf die schneebedeckten Berge.


Die Aussicht aus dem Aufenthaltsraum.


Das YHA von aussen.


Das Ufer vom Lake Tekapo.


Überall hat es Blumen, sonst ist Neuseeland eher blumenlos und hauptsächlich grün.


Eine kleine Kirche direkt am See die hauptsächlich von Asiaten zum Heiraten genutzt wird.


Hier sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht, überall hoppeln Hasen durch die Gegend und lassen sich nicht gross stören.

Posted by pfiff at 17:00 | Comments (0)

14.12.09

New Brighton

Ein Tag am Meer.

Nach einem ausgiebigen Frühstück und einer ausgedehnten Internet-Session im Bubblemaker machte ich mich mit dem Bus auf den Weg nach New Brighton, dem einen Strand von Christchurch. Nach einer heissen Schockolade genoss ich ein wenig die schöne Aussicht aufs Meer und die Ruhe in der Bibliothek. Heute scheint wieder die Sonne, jedoch bläst ein recht kühler Wind und so bin ich wieder einmal in den langen Hosen unterwegs. Am Strand tummeln sich doch ein paar Leute, im Wasser sieht man jedoch nur Surfer in ihren Neoprenanzügen und ein paar Skyter. Lustig fand ich auch die Gefährte, eine Art Rollbrett oder ein Dreirad mit Sitz, die durch ein Drachen angetrieben den Strand rauf und runter flitzten.
Als dann die ersten dunklen Wolken aufzogen machte ich mich auf den Weg zur Bushaltstelle, dummerweise war die Haltestelle nicht exakt an der Stelle wo der Bus ankam und so musste ich erst eiinmal ein wenig suchen. Während der Fahrt sah ich gerade noch einen Supermarkt und so underbrach ich die Reise für einen Einkauf der Lebensmittel für die nächsten Tage. in der innenstadt angekommen schaffte ich es gerade noch bis zum Starbucks bevor es losregnete und so entschloss ich mich noch gemütlich einen Kaffee zu trinken bis das Wetter wieder ein bischen besser wird. Das gute am Regen in Christchurch ist, dass wnn es hier regnet es meistens in den Bergen schönes Wetter ist, so dagte es mir wenigstens ein Einheimischer und da ich morgen ja nach Lake Tekapo fahre kann mich dieses Wetter zur Zeit nicht stören.
Wieder zurück im Hostel packte ich mein Tauchmaterial zusammen und sperrte es in den Gepäckraum vom YHA, brauche es in den nächsten Tagen ja nicht und so muss ich es nicht sinnlos in der Gegend rumschleicken. Im Hostel ist es sehr ruhig zur Zeit, wir sind nur zu zweit im 5er-Zimmer und das schon die zweite Nacht.


Der Strand bei New Brighton, im Hintergrund die Halbinsel von Akaroa.


Die Regenwolen über Akaroa.


Mein Zimmer.

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13.12.09

Akaroa

Tauchen mit Dive HQ Christchurch

Heute morgen war wieder sehr früh Tagwache, nach dem Frühstück schlepptee ich das Tauchmaterial vor das Hostel und schon fuhr das Taxi vor, mindestens 5 Minuten zu früh. So fuhren wir nach Halswell, ich das erste mal in einem Hybrid-Toyota. Bei abgemachten Treffpunkt kam mein Weggefährte gerade zur Tür raus als ich eintraf, ich war nun noch viel mehr zu früh aber das machte nichts. Schon bald fuhren wir in Richtung Wainui los wo wir aufs Schiff gehen, dort angekommen setzte ich mein Material zusammen, anscheinend ist technisches Tauchen in dieser Gegend kein Begriff, ich war glaubs der erste den sie mit einem Backplate gesehen haben. Das Boot traf auch schon bald einmal ein, wir beluden es und warteten noch auf den letzten Nachzügler. Die Fahrt raus zum Tauchplatz war ein bischen holprig, machte mir aber nichts aus. Dort angekommen wurde uns der Tauchplatz erklärt und die Gruppen gebildet, da ich der einzige Fotograf war, die anderen waren alle Jäger, schlug er mir vor alleine auf den Tauchgang zu gehen. Ich tauchte ein wenig durch die Gegend, schaute mir die eine und ander Languste an, machte ein paar Fotos und kam nach 50 Minuten, wie abgemacht wieder an die Oberfläche, alle anderen waren bereits wieder auf dem Boot, obwohl ich der erste war der abgetaucht war. Nach einer kleinen Oberflächenpause machten wir uns auf den zweiten Tauchgang, wieder dasselbe procedere wie beim ersten mal, ich war wiederum der letzte der aufs Boot zurück kam. Zurück an Land verluden wir all unser Material und ich wurde bis zum Hostel gefahren.
Zurückschauend auf den Tauchausflug muss ich sagen, dass es sich nicht gelohnt hat. Mit der Fahrt an den Tauchplatz und dem Tauchen selbst war es einer meiner teureren Tauchgänge. Im Vorfeld war alles recht chaotisch, so musste ich zuerst wiede rzurückfragen wie das ganze mit dem Transport läuft und die eine Person im Laden wusste nicht was die andere Person abgemacht hatte. Der Kapitän Brian (und auch Tauchladenbesitzer) erklärte vor der Ausfahrt sein Boot ganz genau, ich kenne nun jeden Schalter und könnte im Notfall wahrscheinlich sogar das Boot selber starten und fahren (will es lieber nicht versuchen), bei der Sauerstoffnotversorgung fasste er sich eher kurz. Die Gruppeneinteilung war nicht schlecht, ausser das ich wieder einmal alleine unterwegs war, schlussendlich war ich jedoch froh darum, da die anderen kaum nass wurden so kurz waren sie im Wasser. Beim Mietmaterial gab es rieige Mängel, ich hatte einen Bleigurt mit 13kg bestellt und habe einen Gurt bekommen der weit über dem gewünschten Gewicht lag, zudem wusste der Chef selber nicht genau wieviel Blei ich hatte. So war ich beim ersten Tauchgang wie ein Micheline-Männchen unterwegs und der zweite Tauchgang war ähnlich, obwohl ich 2 Bleistücke entfernt hatte. Die Pressluftflaschen (80 cuft, ca. 11 Liter) waren sehr schlecht gefüllt (max 180 Bar), das nächste mal würde ich 105 cuft Flaschen (ca. 15 Liter) bestellen so dass ich wenigstens auf die übliche 12 Liter-Luftmenge hätte. Das Briefing am Tauchplatz war ok: Flacher Grund, Taucht nicht tiefer als 22m, Taucht in Richtung Norden. Die Tauchzeit konnte ich selber bestimmen und ich kam 1 Minute an die angesagte Zeit ran. Mir wurde gut beim Einsteigen, beim Ausrüstung anlegen und abziehen, beim Flaschenwechsel sehr gut geholfen. Grundsätzlich gab sich der Chef recht Mühe aber die Liebe zum Detail (Flaschendruck, Bleimenge) fehlte. Für den Preis erwarte ich einen geführten Tauchgang oder zumindest ein wenig ein besseren Service betreffend Pickup. Ich werde kaum wieder einen Tauchgang mit dieser Gesellschaft machen, ich muss sogar sagen dass ich kaum mehr einen Tauchgang hier in Neuseeland machen werde in dem nur nach Futter gejagt wird, die Lust ist mir vergangen, so hoffe ich auf die Tauchgänge in Wellington und Picton, die als Tauchgänge für Taucher angesagt sindd und nicht für Jäger (der Abschliessende Bericht übers Tauchen in Neuseeland wird noch folgen und sicher im Bubblemaker und bei Swiss-Divers veröffentlicht).
Im Hostel angekommen breitete ich mein Tauchmaterial hinten bei den Waschmaschinen aus und machte ich mich auf den Weg ins Zimmer. Im ersten Stock angekommen traf mich beinahe der Schlag, mein Bett war wieder neu bezogen und alles was darauf lag war verschwunden, ich schaute zur Sicherheit nochmals genauer nach und ging sofort runter zur Reception und fragte was geschehen ist. Sie suchten sofort die ältere Dame die die Zimmer machte und fragte sie wo mein Material sei, sie zeigte nur auf den Altkleiderkontainer und verschwand wieder. Ich nahm mein Material und ging zurück ins Zimmer und machte mein Bett neu.
Nach dem Essen, ich hatte richtigen Kohldampf vom Tauchen, packte ich all mein Tauchmaterial zusammen und machte mich auf den Weg ins Zentrum und suchte nach einem gemütliche Kaffee wo ich noch den Rest des Tages geniessen konnte. Im Hostel genoss ich dann noch einen Tee und aktualisierte alle Webseiten.


Anemone.


Schnecke.


Languste.


Ganz flacher Seestern.


Ein weiterer Seestern.


Die Küste auf dem Rückweg aus dem Boot raus.

Posted by pfiff at 20:00 | Comments (0)

12.12.09

Ein Tag in der Stadt

Lädele und Planen

Heute morgen habbe ich mir vorgenommen den Rest meines Aufenthalts in Neuseeland zu planen und organisieren. So sass ich nach dem Morgenessen ein ganzes Weilchen hinter dem Computer und dem Notizblock und plante die restlichen Tage während gleichzeitig die Waschmaschine meine Wäsche wusch. Anschliessend natürlich alles an der Reception reservieren und die Pläne entsprechend anpassen wenn etwas nicht genau nach meinen Wünschen läuft. So werde ich noch ein paar Tage an den Lake Tekapo gehen, dann anschliessend über Christchurch nach Kaikoura (hat es auch Tauchmöglichkeiten, werde ich aber kaum ausnutzen da es einfach viel zu teuer ist, werde aber sicher einmal im Tauchshop vorbeischauen und nach einem günstigen Tauchgang nachfragen) und dann weiter nach Wellington wo ich dann wieder ein paar Tauchgänge bei Splash Gordon machen werde. Am ersten Januar geht es dann wieder zurück auf die Südinsel nach Picton, dort werde ich mit Go Dive eine 2-Tages-Tour in den Marlborough Sound machen, die Mikhail Lermontov betauchen und 2 Nächte auf dem Boot verbringen. Anschliessend wieder zurück nach Christchurch wo ich dann Zeit habe mich auf den Flug nach Sydney vorzubereiten.
Den Rest des Tages verbrachte ich in diversen Outdoor-Sportgeschäften und konnte mir ein Schnäppchen ergattern, einen weiteren IceBreaker-Langarmshirt für unter den Trockenanzug, war ca. 25% runter gesetzt. Bei Kathmandu sah ich noch eine geniale Tasche (120 Liter und 4kg schwer mit schön grossen Rädern) für das Tauchmaterial, leider machten die Griffe einen für mich nicht sehr stabilen eindruck und so liess ich es bleiben.
Zum Nachtessen gab es wieder einmal Teigwaren, da es zur Zeit so geniales Wetter ist zog ich nochmals in die Stadt wo ich einen Kaffee genoss und dabei die Zeitung las, auch um 20:00 kann man hier noch gut in Shorts und TShirt rumlaufen. Den Rest des Abends werde ich mit Tauchmaterial vorbereiten verbringen, so dass ich morgen früh um 05:00 ganz ruhig aufstehen kann und nach dem Morgenessen gemütlich zum abgemachten Treffpunkt für den Tauchgang gehen kann, wo es dann nach Akaroa für 2 Tauchgänge geht.
Wie bereits vor 7 Jahren herrschte bei DiveHQ Christchurch immer nochh ein Chaos, zum Glück bin ich während meiner Shoppingtour noch schnell dort im Geschäft vorbei und habe mich für den Tauchgang erkundigt, erst dann fragte er nach einer Mitfahrgelegenheit nach, so wird es mein einziger Tauchgang hier in Christchurch bleiben.


Tram in Christchurch, viel wichtiger ist aber der blaue Himmel im Hintergrund.

Posted by pfiff at 09:23 | Comments (0)

11.12.09

Oamaru - Christchurch

Bald gehts wieder ins Wasser.

Der Morgen verlief wieder einmal ganz nach Plan, ich konnte gemütlich Frühstücken und die Hostelchefin hatte beim Checkout wieder den ganzen Kopf voller Lockenwickler. Ich war viel zu früh beim Busstop, was mich aber gar nicht störte, da es dort auch einen Anbieter meines Internetabos hatte und ich so noch gut in den News stöbern konnte. Heute war es wieder ein normaler Buschauffeur, machte nur ein paar Witze und ich konnte meine Material ohne Probleme in den Bus laden. Die Fahrt war auch ganz gemütlich und ich konnte schön einem Hörbuch zuhören und zwischendurch nickte ich sogar ein wenig ein.
Ich Christchurch angekommen ist mir alles recht bekannt vorgekommen, wobei sich auch vieles wieder geändert hatte. Im Hostel angekommen bemerkte ich dass meine Reservation schon einen Tag früher war, da muss bei der Reservation in Dunedin was falsch gelaufen sein, ich konnte es jedoch ohne Probleme ändern und nuun stimmt wieder alles. Ich brachte mein Material aufs Zimmer und traf schon wieder einen alten Bekannten an, am Abend ist dann noch ein weiterer dazugekommen, es reisen doch alle in etwa in dieselbe Richtung und so trifft man sich immer wieder an. Sofort machte ich mich auf den Weg zu DiveHQ und fragte wegen Tauchmöglichkeiten nach, am Sonntag ist ein Jagdtauchgang in Akaroa angesagt, passte mir irgendwie nicht so ganz und so ging ich noch bei Moby Dick vorbei. Leider hatte dieser gerade wegen dem Weihnachtsstress gar nichts geplant und so meldete ich mich doch bei DiveHQ für den Sonntag an. Auf dem Rücckweg kaufte ich wieder das nötige Essen für die nächsten paar Tage ein und schlussendlich wanderte ich noch ein wenig durch die Stadt und schaute mich ein wenig um. Zum Glück habe ich keinen Platz mehr im Gepäck, sonst hätte ich wahrscheinlich noch das einee oder andere gekauft, Christchurch besteht fast nur aus Outdoor-Geschäften und es hat sogar 2 Dick Smith Elektronikläden.


Das Rolleston YHA in Christchurch.

Posted by pfiff at 22:00 | Comments (0)

10.12.09

Dunedin - Oamaru

Mürrischer Buschauffeur und Lockenwickler im YHA.

Heute morgen hatte ich einmal schön viel Ruhe beim aufstehen, alles war bereits eingepackt und das Frühstück reduzierte sich auf ein Müesli und einem Sandwich das ich noch von der Catlins-Tour übrig hatte. Dieses mal kannte ich den Weg zum Busterminal und so entschied ich mich für eine Strecke mit so wenig Höhenmeter wie möglich, was mir auch gut geglückt ist. Kaum beim Bus angekommen schnauzte mich der Buschauffeur an, dass ich zuviel Gepäck habe und Übergepäck bezahlen müsse, ich sagte ihm dass ich nun durch ganz Neuseeland gereist bin ohne Probleme und es jetzt das erste mal wäre. Er verwies mich auf den Schalter und das Fräulein soll entscheiden ob ich was bezahlen muss oder nicht. Sie kümmerte es nicht obwohl der Chauffeur auf sie einsprach, zum Glück stand ich daneben und konnte auch meinen Senf dazugeben, schlussendlich lud er mürrisch mein Gepäck in seinen Bus. Ich mag es zwar gar nicht aber es ist wie immer, wenn man ausruft und rummotzt bekommt man alles und wenn man ruhig ist muss man zahlen. Als wir losfuhren begrüsste uns der Chauffeur nicht wie es sonst die anderen machten und schwieg auf der ganzen Reise, in Oamaru warf er meine beiden Gepäckstücke richtiggehend vor die Füsse, es schien irgendwie nicht sein Tag zu sein, hoffe ienfach morgen habe ich für die Weiterfahrt nach Christchurch einen anderen Chauffeur. Sonst waren alle Fahrer immer sehr freundlich und machten Witze über mein Gepäck, die einen lobten sogar meinen Sackroli. Im Red Kettle YHA Oamaru angekommen begrüsste mich eine ältere Frau mir Lockenwickler in den Haaren, als erstes erfuhr ich dass die heute gerade zum fünften mal Grossmutter geworden ist und was ich alles hier machen kann, sie war richtiggehend aufgestellt und kompensierte die schlechte Laune des Buschauffeurs um ein Vielfaches. Das Hostel ist wieder einmal ein recht kleines, gemütliches wie ich es liebe, leider kann ich hier nicht noch ein Weilchen bleiben da ich wegen der Hochsaison schon ein paar Tage weiter gebucht habe.
Nachdem ich meine Einkäufe gemacht und gemütlich einen Kaffee im Städtchen getrunken hatte machte ich mich auf den Weg zu einem Ausguck, der auf dem Weg zu den Yellow Eyed Penguins war. Die Stadt sieht von oben nicht besonders aus, von nahemm ist sie bedeutend gemütlicher. Nach ca. 45 Minuten bin ich bei den Pinguinen angekommen, einem Strand, der natürlich geschlossen war aber es hatte dahinter extra einen Weg mit zwei Beobachtungsposten wo man den Strand sehr gut überblicken kann. Nur ein Parkwächter und ich waren vor Ort, nach langem warten watschelte ein Pinguin ins Wasser, kurz darauf kam wieder einer auss dem Wasser. Ich wechselte zum zweiten Beobachtungsposten und sah noch einen Dritten über den Strand gehen. Kurz darauf sind gerade noch zwei direkt vor dem Posten durchgegangen und stellten sich für die Fotografeen schön in Pose. Den Rückweg konnte ich in einem Auto machen, es sind gerade noch zwei vom Hostel aufgetaucht und so fragte ich diese ob sie mich zurück ins Dorf nehmen können.
Zum Nachtessen gab es wieder einmal Reis mit einer Büchse scharfe Bohnen, muss wahrscheinlich diese Nacht wieder einmal die Decke ans Bett binden so dass sie nicht fortgeweht wird.
Nach dem Nachtessen machte ich mich auf zu den blauäugigen Pinguinen, da musste ich 20 NZ$ Eintritt bezahlen, dafür kamen die Pinguinbe zu Hunderten aus dem Wasser, leider durften wir nicht fotografieren da es anscheinend immer wieder solche Leute hatte die den Blitz benutzten. Auf dem Rückweg traf ich wieder auf eine Gruppe vom Hostel die einfach auf dem Parkplatz auf die Pinguine warteten. Wir konnten sie auch ohne Probleme fotografieren, ausser dass es einfach sehr dunkel war und so die Fotos sehr schhlecht sind. Schön war wiederum dass ich mit dem Auto zurückfahren konnte.


Das Red Kettle YHA in Oamaru.


Der Pinguinstrand vom überdeckten Lookout aus gesehen.


Ein Pinguin watschelt über den Strand zu seinem Nest.


Der Pinguin gerade vor dem unngedeckten Ausguck im Gras.


Vögel (Pinguine?) auf einem gesperrten Steg, konnte leider nicht näher ran.


Das typische Strassenschild.


Die Pinguine vor dem überqueren der Strasse.

Posted by pfiff at 23:00 | Comments (0)

09.12.09

Dunedin

Das Regenwetter geniessen und meinen letzten Monat in Neuseeland planen.

Nach einer aufregenden Nacht (eine Zimmergenossin hatte gerade 2 Männer zu sich ins Bett eingeladen) machte ich mir wieder ein ausgiebiges Frühstück und mache bereite mich auf einen ruhigen Tag vor. Nachdem ich mit Freude festgestellt habe dass das neue Dive Inside und auch das X-Ray Magazine draussen ist wird mir heute der Lesestoff bestimmt nicht ausgehen.
Schlussendlich konnte ich den Morgen niccht gemütlich mit lesen verbringen, ich musste wieder einmal meine Reise weiter planen und zwar die Zeit über die "Festtage". Ich musste mit Schrecken feststellen dass vieles schon ausgebucht ist oder nur noch schwierig zu buchen ist. Ich wollte das YHA in Wellington fürs Neujahr reservieren und dieses war natürlich am Sylvester bereits ausgebucht, dann wollte ich die Fähre zurück zur Südinseln am 2.2.2010 nehmen, natürlich war diese auch bereits ausgebucht und so muss ich nun schon am Neujahrstag nach Picton reisen. Aber schlussendlich verfestigen sich meine Pläne für den letzten Monat in Neuseeland, ein paar Tauchgänge zwischen Weihnachten und Neujahr in Wellington mit Splash Gordon und anschliessend zum Abschluss eine 2-Tagestour zum Wrack Mikhail Lermontov mit Go Dive Picton, eventuell sogar mit Doppeltank und Nitrox, wieder einmal so richtig Tauchen.
Nachdem ich all die Buchungen gemacht habe musste ich ein wenig die Füsse vertreten und so bin ich ein wenig ins Städtchen gegangen und habe einen Kaffee genossen. Wieder zurück im Hostel hat mich beinahe der Schlag getroffen, hatte ich doch ein Mail von GoDive bekommen wo gesagt wird, dass es auf der Webseite einen Fehler hat und die Tour einen Tag später los geht, also wieder alle Unterkünfte um einen Tag schieben. Tauchen in Neuseeland ist wirklich schwierig.
Nachdem ich das meiste Gepäck gepackt habe suche in meinen Voräten nach etwas essbaren und entschloss mich meine Früchtevorräte zum Nachtessen zu vertilgen, da ich am späten Nachmittag schon einen Hamburger gegessen hatte. Beim Essen kam ich mit einer älteren professionellen Fotografin ins Gespräch und so verging die Zeit wieder recht schnell. Im Gespräch fand ich dann heraus das eine professionelle Fotografin hier in Neuseeland die Bezeichnung für eine Besitzerin einer digitalen Spiegelreflexkamera ist, welche Mitglied in einem Fotoclub ist und mit Programmautomatik und Autofokus fotografiert.

Posted by pfiff at 21:00 | Comments (1)

08.12.09

Catlin

Den ganzen Tag im Bus unterwegs.

Heute morgen schlich ich schon vor sechs aus dem Zimmer, as gemütlich mein Morgenessen und stellte mich um 07:00 vor das YHA wo ich vom Bus abgeholt wurde. Nach weiteren 2 Halts wo wir noch jemanden in den 12-Plätzer aufnahmen machten wir uns auf dem schnellsten Weg nach Invercargil wo der Rest noch in unseren Bus einstieg, schlussendlich waren wir 7 Personen plus der Fahrer die die Küstenlandschaft von Catlin anschauten. Wir sahen Wasserfälle, versteinerte Bäume, Seelöwen, Seehunde, Pinguine, Schafe, Delfine und Leuchttürme. Der Tag war recht schön, einfach recht lange im Bus, alles weitere beschreiben die Bilder besser als jeder Text.
Zurück im Hostel bekam ich mein neues 3er-Zimmer, Nummer 36, zuoberst und zuhinterst im Gebäude. Das Hostel war früher ein Spital und hat tonnenweise Treppen und Gänge, den Weg zum Zimmer würde ich wahrscheinlich nach ein paar Bieren nicht mehr finden zu kompliziert ist er.
Anscheinend nützt es der NZZ ein Mail zu schreiben dass die Online-Ausgaben nicht mehr zu gross sind. Nachdem ich micht grün und blau geärgert hatte als ich einmal die NZZ am Sonntag runter laden wollte und diese 208 MB gross war und ich einfach nie genug lange eine stabile Verbindung dazu hatte, schrieb ich 2 Mails, habe aber nie eine Antwort darauf erhalten aber die letzten Ausgaben waren bedeutend kleiner und die andere Ausgabe der NZZaS wurde im Nachhinein noch verkleinert. Wahrscheinlich war irgend so ein Mac-Depp am Werk der von Speicher keine Ahnung hatte und wieder nur auf den Bildern herumklickte. Bin immer wieder der Meinung dass es den einen gut tun würde wenn sie einmal auf einem 9600er Analogmodem (bei meinem schnellsten Modem hatte ich 3 Minuten pro Megabyte) ihre Webseiten anschauen müssten und sich danach wundern wenn ihre Seiten nach Stunden noch nicht da sind.


Der erste Lechtturm am südlichsten Zipfel von Neuseeland, von dort konnte man sogar Stewart Island sehen.


Stetiger Wind lässt die Bäume gar nicht gegen den Himmel wachsen.


Die Delfine kamen ganz nahe an den Strand ran und liessen sich von den im Wasser spielenden Kindern gar nicht stören. Die Mädchen kreischten, wahrscheinlich erzählten die Jungs erst einmal dass die Flossen die aus dem Wasser ragten zu Haien gehörten.


Gerade daneben peitschten die Wellen an die Felsen der Bucht.


Auf der Wiese hinter dem Parkplatz sonnte sich ein Seelöwe und lies sich durch die Fotografen nicht gross stören.


Pinguine watschelten über die Steine zu ihren Nestern und fütterten ihre Jungen.


Ein versteinerter Baum.


Ganze Stämme werden langsam durch die Errosion am Strand freigelegt.


Die neuseeländischen Niagarafälle, der Fluss neben dem Dorf Niagara hat ein paar kleine Schwellen und schon ist das Gegenstück zu den kanadischen Wasserfällen geboren.


Wasserfälle dürfen in Neuseeland ja gar nie fehlen, hier die Mc Leans-Fälle, ereichbar nach einem 20-minütigen Fussmarsch vom Parkplatz her.


Der zweite Leuchtturm des Tages.


Wieder einmal kämpft sich ein Pinguin aus dem Wasser und macht sich auf den Weg zu seinen Jungen mit ein paar Fischen als Nachtessen.


Mein derzeitiges Zimmer und dem blauenn Sternenhimmel.

Posted by pfiff at 21:00 | Comments (2)

07.12.09

Dive Otago

Keine Plauschtauchgänge.

Heute morgen bin ich als erstes gerade zum Tauchladen gegangen und habe nach möglichen Tauchgängen gefragt. Wie so oft hier im kalten Wasser gehen die Neuseeländer nur zur Schulung ins Wasser und höchstens am Wochenende einmal auch sonst... so ist es wieder einmal nichts mit Tauchen. Auf dem Rückweg ins Hostel besuchte ich wieder einmal einen Dick Smith Elektronikladen zur Aufmunterung, sind einfach schon genial die Läden, könnte da stundenlang darin rumträumen.
Zurück im Hostel packte ich den Terminkalender und machte mich hinter die Planung der nächsten Tage. Morgen geht es auf eine Catlins-Tour, zuerst übeers Land nach Invercargill und dann alles der Küste nach zurück nach Dunedin. Anschliessend einen Tag ausruhen bevor es weiter nach Oamaru geht, wo ich hoffentlich ein paar Pinguine sehe. Am Freitag ist dann Christchurch auf dem Plan wo es hoffentlich einen Tauchgang am Wochenende gibt. Weiter habe ich mich nach Tauchgängen um die Festtage erkundigt, dann werde ich sehr wahrscheinlich nochmals in der Gegend von Wellington und Picton ein paar Dives machen.
Am Nachmittag machte ich eine selbstgeführte Stadtführung, ich packte ein A4 Blatt von der Reception wo beschrieben wird wo man durchgehen soll um alles Wichtige von der Stadt zu sehen, natürlich hatte ich unterwegs genug Zeit um einen Kaffee zu trinken und etwas zu essen. Da das Wetter wieder trockener war konnte ich das Ganze recht schön geniessen. Zurück im Hostel macchte ich die Sandwichs und die restliche Verpflegung für morgen bereit und genoss noch ein wenig einen ruhigen Abend.

Eine kleine Geschichte zum schmunzeln
Gestern hatte der Magic-Bus ein paar Stunden verspätung. Am Abend erzählte mir der eine von Zimmer dass dem Busfahrer der Diesel ausgegangen ist und sie 2.5 Stunden irgendwo bei einer Schafsherde auf den Nachschub warten mussten. War recht peinlich, er hat wahrscheinlich den Tagesparkdienst nicht gemacht, mindestens den Treibstoff und kurz die Rifen anschauen ist ja vor der Abfahrt nicht zuviel verlangt (eventuell war ja die Tankanzeige defekt aber auch das sollte einen Berufschauffeur ja auffallen wenn er hunderte von Kilometer fährt und der Tank nie leer wird).

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06.12.09

Te Anau - Dunedin

Es regnet den ganzen Tag

Langsam habe ich Angst, esse ich doch nun schon zum zweiten mal Müesli mit frischen Früchten (Kiwis und Banane) zum Morgenessen, so gesund essen, dass kann doch nicht gut gehen. Auch habe ich festgestellt dass ich schon beinahe ein Vegetarierer geworden bin, das einzige mal das ich richtiges Fleisch (Faserns sichtbar und mindestens 200 Gramm am Stück) gegessen habe war auf der Tour nach Kape Reinga und das war ganz zu beginn meines Neuseelandaufenthaltes.
Als ich aufwachte regnete es und so war es mehr oder weniger den ganzen Tag, ich hatte immer ein wenig Glück wenn ich zum Bus musste hatte es eine kleine Pause und als ich in Dunedin zum YHA lief war es auch trocken, ich war jedoch trotzdem pflotschnass als ich ankam, die Luftfeuchtigkeit war recht hoch und so schwitze ich ein wenig. Für den Rest es Tages hatte ich auf jeden Fall den Regenschutz an und auch mein Rucksack verpackte ich mit der Regenhülle.
An der Reception bekam ich eine gute Auskunft betreffend dem Tauchshop und wo er sich genau befand, ich war wieder einmal glücklich waren die Karten im Lonely Planet (Reiseführer) wieder einmal nicht massstäblich und so ist der Laden gar nicht so weit vom Hostel entfernt. Als ichh dort ankam war er leider geschlossen und so machte ich mich auf den Weg in die Innenstadt wo ich die restlichen Zutaten fürs Nachtessen kaufte, heute stehen wieder einmal Teigwaren mit Tomaten-Poulet-Sauce auf dem Menuplan (Das Poulet kam aus der Büchse, ganz leicht zu verwechseln mit einer Büchse Thunfisch). Den Rest des Tages verbringen ich mit Plänen schmieden falls das Tauchen nicht gerade in den nächsten Tagen geht (Eine Tour runter der Küste entlang, eventuell mit einem Mietauto).


Ein Foto aus dem Bus raus...


... die Berge alle wolkenverhangen.


Meine Unterkunft in Dunedin: YHA Dunedin

Posted by pfiff at 19:00 | Comments (0)

05.12.09

Waschen und so

Wieder einmal ein administrativer Tag.

Heute morgen wachte ich schon sehr früh auf aber schlussendlich war ichh mit dem Morgenessen doch erst um 09:00 fertig. Ich packte all mein Tauchmaterial und hängte es nochmals über die Wäscheleine, so dass es wieder einmal völlig trocken wird, anschliessend reinigte und fettete ich wieder einmal alle O-Ringe von Kamera und Lampen, so bin ich sicher wieder gut vorbereitet wenns an den nächsten Tauchgang geht. Morgen gehts weiter nach Dunedin wo ich hoffentlich wieder ins Wasser komme, einen Tauchshop habe ich auf jeden Fall bereits gefunden.
Nach ca. 3 Stunden in einem gemütlichen Kaffee kochte ich mein Nachtessen, heute stand Reis mit einer Büchse scharfer Bohnen auf dem Menuplan. Anschliessend packte ich mein Tauchgerödel in die Tasche, für einmal schön trocken und bereitete auch schon meinen Rucksack auf die morgige Weiterreise vor. Zur Zeit sind im YHA fast nur deutsch sprechende Gäste, viele Deutsche aber auch auf einmal recht viele Schweizer, weiss gar nicht wo her die alle gekommen sind, da muss es irgendwo ein Nest haben. Andy und Vera sind auch wieder von ihrer Zweitagestour vom Kepler-Track zurückgekommen. Es wird wahrscheinlich wieder einmal einen gemütlichen Abend geben.


Mein Tauchmaterial am Trocknen.

Posted by pfiff at 18:00 | Comments (0)

04.12.09

Tauchen im Milford Sound

Schönstes Wetter im Sound.

Letze Nacht hatte ich ein Einzelzimmer, da die Massenschläge alle schon ausgebucht waren, schlussendlich war ich aber riesig froh darum. Erstens war ich nach meinem Marsch gestern recht müde, so dass ich spontan einschlief und irgendwann mitten in der Nacht wieder verwachte und zweitens musste ich huete morgen schon um 05:00 aus dem Bett und konnte so in aller Ruhe packen und mich bereit machen ohne dass ich jemand anderen störte. Um 06:30 wurde ich vom Tauchorganisator vor dem dem YHA abgeholt. In Te Anau wurden noch 2 Amerikaner aufgeladen und dan ging die 1.5 stündige Fahrt los in Richtung Milford Sound. Dort angekommen gesellten sich noch ein australisches Pärchen zu uns, wobei sie nicht tauchte, so waren wir schlussendlich 4 Taucher ohne die Guides. Das Mietmaterial war alles auf dem Boot untergebracht und so konnte ich auch mein gesammtes Material aufs Boot nehmen. Da wir nur eine kleine Gruppe waren konnten sich alle ausbreiten und jeder hatte schön platz. Das Ziel war, dass wir möglichscht schnell ins Wasser kommen,, so dass wir nach dem Tauchen viel Zeit zum Stickstoffabbau hatten da der Rückweg über einen ca. 900m hohen Pass ging, dadurch waren jedoch auch die Tauchzeiten (max. 25 Minuten) und die Tiefe (max. 18m) eingeschränkt. Auf dem Weg zum ersten Taucchplatz bauten wir die gesammte Ausrüstung zusammen und waren eigentlich recht schnell bereit zum ins Wasser zu springen als wir ankamen. Eine kleine Verzögerung gab es da die anderen nicht genau wussten wieviel Blei sie brauchten, waren die meisten doch recht unerfahrene Taucher und meistens nicht ans kühle Wasser gewöhnt.
Der erste Tauchgang startete mit mehreren Versuchen abzutauchen, mein Buddy musste 2mal Blei nachladen bis er endlich runter kam, er war aber hoffnungslos überbleit. Der anfängliche Plan, dass alle zusammen in einer Gruppe tauchten ist nach dem Abtauchen schon fehlgeschlagen, war doch ausser meinem Buddy und mir niemand in der Gegend, so entschloss ich mich die Führung selbst zu übernehmen und signalisierte dem Buddy dass wir alleine loszogen. In der Hälfte des Tauchgangs underholte uns der Rest der Gruppe und die Guidin reagierte nicht auf meine Lichtsignale und so lies ich sie mit ihren zwei Buddies weiter ziehen. Nach der abgemachten Zeit stiegen wir auf und schwammen zurückk zum Boot. Während dem Tauchgang haben wir die berühmten schwarzen Korallen gesehen, die unter Wasser weiss sind, riesige Gruppen von Rock Lobster, Anemonen und sonstiges Getier. Der Kapitän war schlussendlich froh dass wir alleine weiter gezogen sind, hatte doch die Guidin glaubs allerhand zu tun um die beiden unter Kontrolle zu haben.
Nach 1 Stunde Oberflächenpause mit Kaffee waren wir am zweiten Tauchplatz, einer Steilwand die ins unendliche runter ging, für mein Gefühl zu anspruchsvoll für die anderen Taucher aber schlussendlich hatte es funktioniert. Für den zweiten Tauchgang war der Plan, dass ich mit meinem Buddy voraustauchte und die anderen hinter uns folgten, wie befürchtet funktionierte es nicht. Nach der Hälfte der Tauchgangs unterholten uns die andere Gruppe wieder, sie waren dann auch am Ende des Tauchgangs etwa doppelt so weit gekommen. Die Steilwand war wunderschön mit einem leichten Bewuchs, zwischendurch immer wieder die schwarzen Korallen, Lobster und am Schluss sah ich sogar noch riesige Schnecken.
Auf dem Rückweg spendeten wir noch ein wenig Zeit bei einem Wasserfall wo wir kurz duschten und unseren Anzug wuschen. Natürlich machte ich wieder Fotos, waren doch die meistens beinahe senkrechten Felswände recht eindrücklich, zusammen mit dem knallblauen Himmel einfach wunderschön. Anschliessend im Kaffee füllten wir unser Logbuch aus und machten noch einen kleinen Spaziergang um die Wartezeit zu überbrücken während der Kapitän wieder alle Pressluftflschen füllte und das Boot für die nächsten Tage bereit machte. Auf dem Rückweg machten wir noch ein paar Halt bei einem Wasserfall, nach dem Tunnel und bei einem Ententeich. Im Hostel angekommen hatte ich einen riesigen Hunger und so machte ich ertmals mein Nachtessen, ich wurde wieder im demselben Zimmer einquartiert wie amm ersten Tag, konnte sogar wieder dasselbe Bett ergattern. Wie jeden Abend schreibe ich meinen Bericht, plaudere mit meinen Weggefährten, sind wir doch langsam eine kleine Gruppe die immer wieder in denselben Hostel übernachtet, einfach meistens einen Tag früher oder später ankommt und meistens ein ähnliches Programm hat.


Unser Hafen am morgen.


Die berühmten schwarzen Korallen.


Anemonen.


Seestern.


Fisch.


Rock Lobster, dieses mal landete er nicht in der Pfanne.


Schnecke.


Schneckengelege.


Seehunde liegen in der warmen Sonne.


Auf diese Art sollte man immer sein Tauchanzug auswaschen können.


Ein frisch geduschter Taucher.


Die Steilwände im Fjord, unter Wasser geht es gleich weiter.


Auch vom Ufer her sieht alles recht gigantisch aus.


Die Berge von einem Bushalt aus gesehen.


Der Tunneleingang, innen sieht der Tunnel ähnlich aus, kein vergleich zu den Tunnels in der Schweiz.


Wie überall in Neuseeland, Wasser.

Posted by pfiff at 21:00 | Comments (3)

03.12.09

Luxmore Huts

Einen Teil des Kepler Tracks gemacht (ca. 27km, ca. 800m rauf und runter, ca. 7 Stunden).

Das Tagesziel war mich fürs Tauchen im Milford Sound anzumelden, so machte ich mich gerade nach dem Frühstück auf zum Büro der Tauchveranstalters. Wie schon gestern war niemand im Büro und so ging ich wieder ins YHA zurück und fragte nach ob ich mich hier fürs Tauchen anmelden kann. Das Fäulein von der Reception rief sofort an und ich konnte mich anmelden für zwei kurze Tauchgänge morgen im Milford Sound.
Von anderen Reisenden hatte ich vor ein paar Tagen erfahren, dass einen Teil des berühmten Kepler Tracks von Te Anau aus mit dem Boot gemacht werden kann. An der Reception wurde mir gesagt, dass das Boot in 10 Minuten losfährt, so packte ich schnell ein paar Früchte zusammen, die Getränkeflaschen hatte ich ja scchon im Rucksack und machte mich auf zum Bootssteg. Das Boot war schon recht voll, doch für mich hatte es noch einen Platz und schon ging es los über den See. Beim Brod Bay Campsites angekommen erklärte uns der Kapitän noch, das wir nicht nur dem See entlang zurück nach Te Anau spazieren können sondern auch noch einen Abstecher in Richtung Luxmore Huts machen können, da es von dort her eine wunderschöne Aussicht auf das Land und die Alpen haben muss.
Wir gingen an Land und ich packte meinen Rucksack noch richtig und schon bald marschierte ich los in Richtung Luxmore Huts. Der sehr schöne Weg führte micch erst einmal leicht bergauf durch einen richtigen Mooswald. Später wechselte das Moos in Farn und ganz zu letzt waren die Bäume mit weissen Flechten behangen. Der Weg wurde immer steiler und kritische Stellen mussten zum Teil über kleine Brücken und Treppen passiert werden. Bei der Waldgrenze angekommen wechselte es sofort in eine niedrige Buschlandschaft und vor mir tat sich das gesammte Alpenpanorama auf. Nach ein paar Meter weitermarschieren konnte ich den Lake Te Anau sehen und auch das kleine Touristenstädtchen. Kurz vor der Hütte sah ich einen Wegweiser mit der Aufschrift: Luxmore Caves, 10 Minuten. Natürlich lies ich mir eine kleine Höhlentour nicht nehmen und suchte sofort die Höhle auf. Am Eingang wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass man mindestens 2 Lichtquellen dabei haben soll, was ich mit dem Licht des Natels und dem Blitz des Fotoapparates ja erfüllte und so stieg ich die Treppe runter ins tiefe schwarz der Höhle. Unten angekommen gewöhnten sich meine Augen schnell an die Dunkelheit und ich konnte mich mit dem Restlicht des Eingangs recht gut orientieren. Ich folgte dem kleinen Bach und schon nach wenigen Meter hatte es kleine Tropfsteine an der Höhlenwand und vereinzelte an der Decke. Ich verweilte eine ganze Wiele in der Höhle und machte viele Fotos, ich versuchte mich wieder einmal mit der Technik der Lichtmalerei und war mit den Resultaten sehr zufrieden.
Wieder draussen aus der Höhle lief ich zurück und weiter zur Hütte, wo ich gemütlich etwas kleines zu mir nahm und genoss noch ein wenig die Stille und die schöne Aussicht.
Der Abstieg war schon viel angenehmer und ich spurtete beinahe den Berg hinunter. Unten angekommen entschied ich mich gegen dem Warten aufs Boot und machte mich zu Fuss auf den Weg zurück ins Dorf. Die erste Hälfte des Weges führte durch einen schönen moosbewachsen Wald und die zweite Hälfte über einen, der Sonne ausgesetzten Kiesweg.
In Te Anau wieder angekommen machte ich noch schnell die nötigen Einkäufe bevor ich ins Hostel zurück ging. Nach einer Dusche und dem Nachtessen war ich schon bald einmal in meinem neuen Einzelzimmer und bereitete das morgige Tauchen vor und schrieb natürlich den heutigen Tagesbericht. Lange werde ich heute bestimmt nicht wach bleiben und schon bald erschöpft in den Federn versinken.

Etappen: Distanz / effektive Zeit / Zeit nach Führer
Brod Bay Campsites - Luxmore Huts: 8.2km / 2.5h / 3.5h-4.5h
Luxmore Huts - Brod Bay Campsites: 8.2km / 2h / 3.5h-4.5h
Brod Bay Campsites - Lake Te Anau Control Gates: 5.6km / 1h / 1.0h-1.5h
Lake Te Anau Control Gates - Te Anau: ca. 4km / 1h / 45Min

Tip des Tages: Lichtmalen
Immer wieder kommt es vor, dass man grosse Räume (Höhlen, Wohnung, ...) fotografiern will aber dann feststellt dass es zu dunkel ist oder eine Ecke nicht sauber ausgeleuchtet ist. Da kommt einem die Lichtmalerei zu Hilfe, eine recht einfache Technik um Fotos ohne Mehrfachblitzanlage oder grossen Studioscheinwerfern zu machen. Der normale Fotoblitz hat den grossen Nachteil, dass die nahen Objekte meistens überbelichtet sind und die entfernten Objekte einfach im dunkeln liegen. Zudem ist der eingebaute Blitz für grössere Räume meistens zu schwach oder dann sind die Ecken der Bilder schlecht ausgeleuchtet. Mit der Lichtmalerei stellt man den Fotoapparat einfach an eine ruhige Stelle oder nimmt ein Stativ, stellt den Zeitverzögerer (10s) und die längste Belichtungszeit (15s) ein, eine allfällige Steuerung der Lichtmenge bereits beleuchteter Objekte macht man mittels der Blende. Nachdem der Auslöser gedrückt ist und das Foto mit der Aufnahme gestartet hat beleuchtet man mit einer Taschenlampe (Lampe im Natel) einfach die gewünschten Stellen. Weiter entfernte oder dunkle Stellen länger und nähere Steellen nur kurz. Wichtig ist, dass die Lampe nie still gehalten wird sondern immer bewegt wird. Schon nach ein paar versuchen hat man erstaunlich gut ausgeleuchtete Bilder (siehe Höhlenfotos).


Das Wassertaxi bei Brod Bay.


Der Mooswald.


Der Farnwald.


Das Felsband, das mit Brücken und Treppen umgangen wird.


Ein kleiner Wegbegleiter, im Wald hatte es sehr viele Mäuse...


... und Posumfallen.


Der Flechtenwald.


Die Aussicht kurz nach der Waldgrenze.


Te Anau.


Kurz vor der Hütte.


Die Luxmore Hütte.


Der Einstieg.


Tropfsteine der Wand entlang.

Das Tropfsteinband.


Der Blick zum Höhlenausgang.


Die Küche der Luxmore Hütte.


Ein Zimmer.


Wieder einmal ein Bild von mir.


Wieder unten beim See.


Der letzte Teil des Weges.


Noch einen Blick zurück zum Berg.

Posted by pfiff at 21:00 | Comments (0)

02.12.09

Queenstown - Te Anau

Bedeckter Himmel, optimal zum Reisen.

Wiederum schliefen meine 3 Zimmergenossen noch tief und fest als ich aus dem Zimmer schlich und mir ein Frühstück genehmigte und die News auf dem Internet checkte (es hatte wieder einmal diverse Neuigkeiten für den BubbleMaker). Nach 2 Stunden ging ich doch zurück ins Zimmer und packte meine sieben Sachen zusammen und checkte aus. Die Zeit bis der Bus losfährt verbrachte ich im Kaffee und las weitere Nachrichten auf dem Netz und schrieb ein paar Berichte.
Die zweistündige Fahrt verlief Ereignislos, wir waren nur zu Viert im Bus und so hatten alle genügend Platz um sich auszubreiten. Der Check-In im Hostel war auch wieder ohne Probleme, an der Reception fragte ich sofort nach dem Weg zum Tauchshop, da die meisten Läden hier in Neuseeland ja um 17:00 schliessen hatte ich noch ein wenig Hoffnung das ich jemand im Shop antreffe, dem war leider nicht so und so werde ich es morgen früh nochmals versuchen. Auf dem Weg zum Einkaufen bin ich wieder einmal Andy und Vera begegnet, sie wohnen wieder einmal im selben YHA wie ich.

Ein paar Bilder aus dem fahrenden Bus raus:

Die Berggipfel stecken im Nebel


Sieht aber doch noch gut aus.


Meine jetzige Unterkunft, das YHA Te Anau.

Posted by pfiff at 21:00 | Comments (0)

01.12.09

Fernhill Walk

4 Stunden in aller Ruhe am Wandern.

Heute morgen war es wieder einmal völlig anderst als gestern, dieses mal war ich der erste der aus den Federn schlüpfte. Nach dem Frühstück war es immer noch ruhig und dunkel im Zimmer, ich packte jedoch alle meine benötigten Sachen zusammen um einen kleinen Spaziergang auf Bob's Peak zu machen, mehr oder weniger der Hausberg von Queenstown, der auch mit einer Gondelbahn erreichbar wäre. Beim Start der Wanderung studierte ich die Karte und sah, dass es auch noch eine zweite Wanderung hat, den Fernhill Track, angeschrieben mit 4 Stunden, so entschloss ich mich diesen Weg zu nehmen. Es war anfänglich ein schön schmler Pfad der mich durch lichte Mischwälder führte, wie immer hier in Neuseeland natürlich auch über diverse Bäche. Irgend wann kam ich ich über die Baumgrenze und ich hatte ein schönes Alpenpanorama mit den Seen zusammen, die meiste Zeit war ich ganz alleine unterwegs und nur gegen den Schluss der Wanderung traf ich noch auf andere Personen. Wie immer machte ich tonnenweise Fotos und schwitze ein TShirt nach dem anderen durch. da ich schon viel zu früh wieder in Queenstown war entschloss ich mich noch eine kleine Zusatzrunde im Park zu machen, schlussendlich bin ich dann auch noch auf die angekündigten 4 Stunden Marschzeit gekommen. Wieder zurück im Städtchen verpflegte ich mich bei einem Schnellimbis und nach einer erfrischenden Dusche kaufte ich mir ein Glace und schrieb diesen Bericht in einer gemütlichen Gartenbeiz.
Den Rest des Tages werde ich wieder mit Lesen, Geniessen, Plaudern und Planen verbringen, hatte da so ein paar Ideen wie ich die Feiertage über die Runde bringen kann, jetzt muss es nur noch funktionieren.


Für die Bergvelofahrer wird hier recht viel geboten, richtige Rennbahnen werden gebaut mit Schanzen drinn, ich wäre bei den meisten Stellen nicht runter gefahren.


Diese Blumen säumten den gesammten unteren Teil des Weges.


Zuerst durch Tannenwälder ...


... über Bäche ...


... durch Laubwälder ...


... oberhalb der Waldgrenze ...


... hatte ich ein schönes Panorama über den Lake Wakapitu und die übrigen Berge.


Weiter unten war de Weg mit wunderschönen gelben Blumen eingefasst.


Queenstown vom Park aus gesehen.


Die Berge hinter dem Fernhill, irgendwo da oben wanderte ich am morgen durch die Gegend.


Sonst ist Queenstown eher für die Aktion-Touristen ausgelegt ...


... oder für diejenigen die etwas altes sehen wollen (ist ja nicht einmall ein Raddampfer).


Meine aktuelle Unterkunft: YHA Queenstown Central.

Posted by pfiff at 17:00 | Comments (3)